Rasanter Ritt durch Blues, Jazz, Rock&Co.

Von: psi
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Greg Koch, vielseitiger Saiten-Artist, macht erneut Station bei „Blues meets Rock”. Foto: Santosi

Eschweiler. Greg Koch ist der nächste Besucher der Clubkonzertreihe „Blues meets Rock”. Am Montag, 10. Mai, ab 20 Uhr zeigt das Greg-Koch-Trio dem geneigten Publikum im Kulturzentrum Talbahnhof zum wiederholten Male, was eine Harke, respektive Gitarre ist.

Kochs künstlerische Bandbreite reicht vom Instrumentalisten, Komponisten, Sänger und Schriftsteller bis zum Dozenten für einen der großen US-Gitarrenhersteller. Stilistisch lässt sich der Mann aus Milwaukee schwer eingrenzen. Natürlich hat er seine Wurzeln im Blues.

Funk, Rock, Country und Jazz sind ihm aber durchaus nicht fremd. Während andere Saiten-Helden ja angesichts ihrer eigenen Fähigkeiten auf der Bühne schon mal gerne in eine Art egozentrische Selbst-Lähmung verfallen würden, wenn sie ihr Instrument denn beherrschten und nicht umgekehrt, liefert Greg Koch seine Linien und Griffe so selbstverständlich und locker ab, dass immer noch genug zeit zum Rumflachsen bleibt. Eins ist sicher: Greg Koch hat jede Menge Humor, und den zeigt er auch beim Spielen.

Wer Näheres in Erfahrung bringen möchte, sollte sich eines der unzähligen YouTube-Videos von ihm im Internet anschauen. Unvergessen bleibt sein Rock-Blues-Bluegrass-Potpourri aus dem WDR-Rockpalast. Da hatte Greg Koch vor einigen Jahren bewiesen, wie man per Fingerpicking mal eben eine direkte Linie zwischen Led Zeppelin und Albert Lee ziehen kann.

Leider war im Vorfeld der Tour nicht zu ermitteln, ob Koch neben seinen Mitmusikern auch wieder den unglaublichen Malford Milligan als Sänger mit im Team hat. Allein Milligan mit seiner rauhen Soulstimme wäre allemal das Eintrittsgeld wert. Aber auch mit dem Greg-Koch-Trio erhält man eine ziemlich muntere, hoch unterhaltsame Achterbahnfahrt durch alle gängigen Gitarrenstile.
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