Projektwoche über Regenwald in Bergrather Grundschule

Von: nins
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Urwald hautnah erleben: Frank
Urwald hautnah erleben: Frank Krüttgen (Mitte) zeigte den Kindern der Klasse 3a seine „Souvenirs”, die er bei seinen Reisen in die Regenwälder dieser Erde gesammelt hat.

Eschweiler. „Eine Schule für den Urwald” - so darf sich nun die Katholische Grundschule Bergrath nennen. Mit dieser Plakette ist die Schule nämlich aufgrund ihres Engagements für den Regenwald im Rahmen einer Projektwoche von der Umweltschutzorganisation Greenpeace ausgezeichnet worden.

Im Mittelpunkt der Projekte der Kinder standen überwiegend die Regenwälder unserer Erde. Dabei setzten sich die Kinder hauptsächlich mit den Fragen auseinander, wo die letzten verbleibenden Urwälder liegen, weshalb auch sie gefährdet sind und wie man sie schützen und erhalten kann.

So konnten die 220 Mädchen und Jungen nicht nur erfahren, was ein Regenwald ist, was ihn ausmacht und wie man ihn schützt, sondern einige konnten ihn sogar anfassen und seinen Geruch kennen lernen.

Diese Erfahrung konnten besonders die Schüler der Klasse 3a machen. Sie besuchte im Anschluss an die Projektwoche nämlich den Physiotherapeuten Frank Krüttgen, der nicht nur Bilder von seinen bisherigen Reisen in die Regenwälder dieser Welt mitbrachte, sondern auch Hölzer, Blasrohre, Pfeile und ähnliches. So konnten die Kinder mit den eigenen Sinnen lernen, wie der Regenwald aussieht, riecht und sich anfühlt.

Für knapp zwei Stunden erzählte Krüttgen im Rahmen des Unterrichts den Kindern von seinen Erlebnissen in den Regenwäldern, die er bereits bereist hat wie beispielsweise den Regenwald am Amazonas in Brasilien und die Regenwälder in Thailand, Singapur und Malaysia. Da er von all seinen Reisen „Souvenirs” aus den Wäldern mitgebracht hat, konnte er seine Ausführungen für die Kinder noch anschaulicher gestalten.

So demonstrierte er zum einen eine Jagd der Eingeborenen mit Pfeil und Bogen oder auch mit dem Blasrohr, zeigte Fotos, die er in den Wäldern aufgenommen hatte, und brachte Hölzer aus den in den Regenwäldern heimischen Bäumen mit.

Für die Kinder stellte diese Art von Schule, sozusagen der „Unterricht zum Anfassen”, eine willkommene Abwechslung zum „normalen” Schulalltag dar, und sie konnten die Erkenntnisse, die sie in der Projektwoche gesammelt hatten, in die Praxis umsetzen.

Ziel dieser ganzen Projektwoche an der KGS Bergrath war es, die Kinder für ihre Umwelt zu sensibilisieren und ihnen bewusst zu machen, wie wichtig es ist, mit der Natur verantwortungsbewusst umzugehen.

Und genau dieses Engagement hat auch Greenpeace erkannt und geschätzt und der Schule aus dem Grund den Titel „Schule für den Urwald” im Rahmen des Abschlussfestes der Projektwoche verliehen.
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