Eschweiler - Projekt klärt über Alkohol, Drogen und illegalem Tuning auf

Projekt klärt über Alkohol, Drogen und illegalem Tuning auf

Von: zsa
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„Augen nach vorne“: Harald Seeger übte mit den Seminarteilnehmern das Anfahren und Stoppen, so dass diese nachher einen Parcours abfahren konnten. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Welchen Einfluss haben Alkohol und Drogen auf die Fahrtüchtigkeit? Wie geht man mit Konfliktsituationen im Straßenverkehr um? Welche Bestandteile sollte ein Mofa haben und was wäre illegales Tuning?

Antworten auf diese Fragen und noch viele mehr erhielten am Wochenende die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mofa-Projekts der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Eschweiler in Kooperation mit der Fahrschule Seeger und der Willi-Fährmann-Schule.

Soziales Gruppentraining

Neben dem theoretischen und praktischen Unterricht in der Fahrschule Seeger lernten die Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren nun in einem mehrstündigen sozialen Gruppentraining, worauf man im öffentlichen Raum und im Straßenverkehr achten sollte. In Rollenspielen stellten die Projektteilnehmer unter anderem mögliche Konfliktsituationen mit Erwachsenen nach und diskutierten Lösungswege. Hier gaben Christan Kolf von der Mobilen Jugendarbeit sowie Carolin Emonds-Seeger, Schulsozialarbeiterin an der Willi-Fährmann-Schule, wichtige Tipps.

Was macht Alkohol mit unserer Wahrnehmung? Kann man dann noch ein Mofa fahren oder auch nur eine Nachricht auf dem Handy tippen? Mithilfe einer sogenannten Rauschbrille, die die eingeschränkte Sicht und das beeinflusste Gleichgewichtsvermögen während eines Alkohol- oder Drogenrauschs simuliert, zeigten Christian Kolf und die Bundesfreiwilligendienstleistende Gina Krahe den Mädchen und Jungen, dass man nie unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnehmen sollte.

Hierzu besuchte auch Polizeihauptkommissar Rolf Krause die Gruppe in der Willi-Fährmann-Schule und klärte die Jugendlichen über die Gefahren und Folgen sowohl von eingeschränkter Reaktionszeit als auch illegal „frisierten“ Fahrzeugen auf.

Welche Veränderungen an Mofas und Rollern überhaupt unter den Begriff „Tuning“ fallen, welche erlaubt und verboten sind, darüber hatte Harald Seeger, Inhaber der Fahrschule Seeger, zu Beginn des Seminars mit den Jugendlichen diskutiert. Auch erklärte er, welche Bestandteile ein Mofa unbedingt haben sollte, um verkehrssicher zu sein, und welche immer überprüft werden müssen.

Nachwuchs zeigt Fahrtalent

Selbstverständlich ging es während des Seminars auch nach draußen auf den Schulhof, wo die angehenden Kradfahrer mit von der Fahrschule Seeger gestellten Mofas und Rollern auf einem kleinen und einem großen Parcours erste Fahrübungen unternehmen konnten.

In drei Gruppen lernten die Jugendlichen unter Anleitung von Harald Seeger, seinem Freund Michael Kiefer sowie den ehemaligen Mofa-Projektteilnehmern Viktor Sobczynski und Tim Biergans den richtigen Umgang mit den Zweirädern. Alle Teilnehmer waren mit Freude und Konzentration bei der Sache und zeigten bereits viel Fahrtalent, obwohl die meisten zuvor noch nie auf einem Mofa gesessen hatten.

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