Eschweiler - Projekt 5: Müll und Fundsachen werden zu Kunststücken

Projekt 5: Müll und Fundsachen werden zu Kunststücken

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Eschweiler. Unter der Schirmherrschaft von Herrn Gerhard Hofmann, Leiter des Kraftwerkes Weisweiler, ist die Ausstellung „Wiederbelebtes” von „Projekt 5” im Informationszentrum des Kraftwerkes eröffnet worden.

Es handelte sich um die erste künstlerische Ausstellung dieser Art im Informationszentrum.

Den zahlreichen Besuchern wurde ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten. Nach den einleitenden Worten von Herrn Hofmann führte Claudia Lawniczak in die künstlerischen Werke ein und vermittelte das Wissen um die Hintergründe. Nachdenklich bis heiter wurde anschaulich von den Anfängen bei der Themensuche, den Anstrengungen beim Umsetzen der Ideen bis zur fertigen Ausstellung berichtet.

Auch am Samstag und Sonntag ließen es sich zahlreiche Besucher nicht nehmen, die Ausstellung zu besuchen und erfuhren bei Kaffee und Kuchen von den anwesenden Künstlerinnen Näheres zu ihren Werken. Einhellig fand die Ausstellung in ihrer konzeptionellen Umsetzung großen Zuspruch. Einmal mehr ist es den Künstlerinnen gelungen ihre anspruchsvollen Einzelstücke zu einem gemeinsamen Ganzen zusammenzubringen.

„Projekt 5” sind fünf Künstlerinnen, die das Thema „Wiederbelebtes” in Ton, Malerei, Filz und Mixed Media gekonnt, spannend, aber auch humorvoll umsetzen. Dabei erfahren längst auf dem Müll gestrandete, in Schränken und auf Dachböden in Vergessenheit geratene, in Kellern und Garagen gestapelte Dinge neues Leben durch eine anderweitige Verwertung.

Alte Musikinstrumente, scheinbar Untaugliches

Alte Musikinstrumente, zerschlissene Stoffe und weiteres Weggeworfenes, Altes, scheinbar Untaugliches, Kaputtes und Eingestaubtes wird durch neue Verwendung und anderen Einsatz wiederbelebt. Aber auch gedankenlos benutzte Worte erfahren eine Wiederbelebung durch die Erinnerung an ihren Sinn. Angelika Arpe präsentiert vorwiegend figürliche Arbeiten. Dabei werden unterschiedliche Fundstücke durch Hinzufügen von Tonelementen zu neuem Leben erweckt.

Claudia Lawniczak erinnert in großformatiger und abstrakter Malerei an Sinn und Bedeutung großer Worte. Marion Petras interpretiert das ewige Thema „Adam und Eva” auf originelle Weise und alte Tapeten werden mit Zeichnungen neu belebt. Lydia Reinartz schafft mit Hilfe der Floristik eine Wiederbelebung längst vergessener Begegnungen und Dinge. Weiter vermitteln ihre naturrealistische Malerei sowie Schwarz-Weiß-Fotografien einen neuen Blick auf scheinbar Vergangenes.

Sibylle Stollwerk setzt unter anderem in ihren gefilzten Leuchtobjekten die kleinen Dinge des Alltags aus Restekisten, Schubladen oder Schrottecken in ein neues Licht. Die Ausstellung wird ab dem 15. Mai um einige Exponate erweitert im Töpfereimuseum Langerwehe zu sehen sein. Ansprechpartnerin Projekt 5: Claudia Lawniczak 02409/703810 claudia.lawniczak@t-online.de
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