Profi-Tipps für den Sprung in Studium oder Beruf

Von: Anja Klingbeil
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Was sag ich denn jetzt bloß? Wie Smalltalk richtig geht, üben die Schüler wie hier Alisha Offergeld und Nora Dondorf (r.) in kleinen Rollenspielen. Foto: Anja Klingbeil

Eschweiler. Sarah Schlachter will zur Bundeswehr. Das steht für die 18-Jährige fest. In einigen Wochen will zum Eignungstest. Wenn das klappt, will sie Luft- und Raumfahrttechnik studieren. „Ich möchte einfach etwas machen, bei dem man viel rumkommt und auch Verantworung übernimmt - für die Menschen in den Ländern, in denen man im Einsatz ist, und für das eigene Land.”

Nicht jeder kann seine beruflichen Ziele so klar nennen. Klassenkameradin Dorothee Charras will zwar studieren, „aber ich weiß noch nicht so recht was.”

Das geht nicht nur ihr so. Viele, die gerade mitten im oder kurz vor dem Abitur stecken, wissen nicht recht, wie es anschließend weiter gehen soll. Und so trifft den ein oder andere der Alltag an der Universität unverhofft. Überfördert sind viele im ersten Semester. Wo muss ich eigentlich hin? Welche Seminare soll ich belegen? Was muss ich lernen? Und, und, und.

Damit es beim Übergang vom Gymnasium auf die Uni nicht allzu holprig wird, hat sich die Bischöfliche Liebfrauenschule professionelle Hilfe geholt. Michael Schmitz von der Unternehmensberatung Artefakt Consulting war zu Besuch. „Kernfähigkeiten des Erfolgs” war das Seminar überschrieben, zu dem sich zahlreiche Schüler aus der Jahrgangsstufe zwölf angemeldet hatten.

Einzigartiges Projekt

Denn Schmitz hatte den Pennälern jede Menge Informationen mitgebracht, damit sie im Studium und auch im Berufsleben nicht den Überblick verlieren. „Ich glaube, das ist in der Region ein einzigartiges Projekt”, sagt Maria Becker. Einzigartig, aber nicht einmalig, wie die Mittelstufenkoordinatorin betont: „Wir werden das bestimmt im nächsten Jahr wiederholen.”

Neben theoretischen Grundlagen arbeitete Schmitz mit den Jugendlichen in praktischen Übungen. Etwa in Rollenspielen. Denn wer Erfolg haben will in Studium und Beruf, der braucht ein gut funktionierendes Netzwerk, aus dem er schöpfen kann.
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