Professor Joachim Steffens leitet Urologen-Kongress

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Professor Dr. Joachim Steffens
Leitete den Kongress der Deutschen Urologischen Gesellschaft: Professor Dr. Joachim Steffens

Eschweiler/Hamburg. Neueste Entwicklungen in Diagnostik und Therapie in der urologischen Tumor-Chirurgie waren einer der Schwerpunkte des jüngsten Kongresses der Deutschen Urologischen Gesellschaft (DGU) im Hamburger Congress-Center.

Geleitet wurde die Fachtagung, die die das gesamte Spektrum der Urologie widerspiegelte und die ihres hohen Niveaus wegen weltweit große Beachtung fand, von einem Indestädter: Professor Dr. Joachim Steffens, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie und Leiter des zertifizierten Prostatakarzinomzentrums am St.-Antonius-Hospital. Steffens ist amtierender Präsident der DGU und war als solcher für Ablauf, Wahl der Thematik und gesamte Organisation dieses inzwischen 63. Kongresses verantwortlich. Keine kleine Aufgabe: Immerhin nahmen an der viertägigen Veranstaltung rund 7500 Teilnehmer aus aller Welt teil. Der DGU-Kongress ist damit die weltweit drittgrößte urologische Jahrestagung.

„Zukunft sichern - Talente fördern” lautete das Motto der Zusammenkunft: als „Reaktion auf eine der zentralen Herausforderungen der Medizin”, wie Professor Steffens betont: „Der Mangel an motiviertem und kreativem Nachwuchs aufgrund unzureichender beruflicher Perspektiven und mangelnder fachlicher Attraktivität ist eine bekannte Tatsache, die auch unsere Fachgesellschaft herausfordert.” Deshalb ließ Steffens in der neu geschaffenen Sektion „Junior-Akademie” Studenten und junge Ärzte mit Wissenschaftlern und in Klinik und Praxis tätigen Kollegen zusammenkommen. „In dieser neuen interaktiven Sektion soll die Begeisterung für die moderne Urologie geweckt werden, um die Attraktivität unseres spezialisierten Faches zu steigern.” Zudem soll dieses „neue Geflecht der Partnerschaft” den Berufseinstieg erleichtern, betont Joachim Steffens.

Zum Angebot des Kongresses, der auch wesentliche Aspekte der grundlagenorientierten und klinischen Forschung vorstellte, gehörten zudem zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten und kostenfreie Arbeitskreisforen.
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