„Pro Seniore”-Team siegt im virtuellen Bowling

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Die beiden bunt gemischten Bowlingteams mit den Pokalen. Von links sind es Eugenie Maus, Josef Schleip (stehend), Hanni Mann, Gertrud Haupt, Marlies Jakobs, Ida Dohms, Wilhelmine Lauer und Veronica Mildslaff. Dahinter stehen die beiden Betreuer, Lutz Kurth vom Senotel (links) und Cornel Offergeld von Pro Seniore.

Eschweiler. Beifall, Pfiffe, Anfeuerungsrufe - im Restaurant des Seniorenzentrums „Pro Seniore” ist es zugegangen wie beim Pokalendspiel. Was heißt „wie”? Es war das Pokalendspiel! Im Rückspiel um die (inoffizielle) Stadtmeisterschaft der Senioren 2010 im virtuellen Bowling hat das Team von „Pro seniore” die Titelverteidiger vom Seniorenzentrum „Senotel” besiegt und sich den Pokal gesichert.

Virtuell Sport zu betreiben - möglich wird das durch die Spielekonsole Wii. Denn die Fernbedienung registriert die Bewegungen des Spielers im dreidimensionalen Raum. Und so kann man virtuell Boxen, Golf spielen oder eben auch Bowlen. Der Muskelkater im Arm am nächsten Tag ist allerdings nicht virtuell - Sport per Spielekonsole kann enorm anstrengend sein, selbst wenn die Sportler im Rollstuhl sitzen.

Für Senioren ist Mannschaftssport mit Wii-Konsolen eine tolle Art, sich fit zu halten, dabei auch noch Spaß zu haben und das Erfolgserlebnisse in der Gemeinschaft zu genießen. Am Dienstag traten die Wii-Bowling-Teams von „Pro Seniore” und Senotel” erneut gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus jeweils vier Spielern (meist sind es Spielerinnen), dabei treten je ein Bowlingsportler jedes Teams gegeneinander an.

Die Meisterschaft 2009 hatte das Senotel-Team knapp gewonnen. Diesmal, beim Wettbewerb für 2010 (Hin-und Rückwunde waren aus Termingründen in den Januar 2011 verschoben worden) gab es eine deutliche Revanche. Schon die Hinrunde hatten die Pro-Seniore-Bowler klar mit 570 zu 483 Pins gewonnen, in der Rückrunde waren die Ergebnisse ebenfalls deutlich: Ida Dohms/Eugenie Maus 144:131, Wilhelmine Lauer/Gertrud Haupt 166:151, Hanni Mann/Josef Schleip 143:139 und Veronica Mildslaff, die in der Rückrunde für Käthe Falkenberg einsprang, gegen Marlies Jakobs 165:110. Der Punktestand nach Hin- und Rückspiel lautete also 1238:1014 für Pro Seniore.

Der Sieg wurde lauthals gefeiert, auch von den vielen Zuschauern, die die Begegnung voller Spannung verfolgt hatten. Die meisten übrigens bei Kaffee und Kuchen - was bei anderen Pokalendspielen, etwa im Fußball, eher selten zu sehen ist.
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