Pro Seniore steht seit einer Dekade für Menschlichkeit

Von: Nils Aßmus
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Die rüstigen Senioren der „R
Die rüstigen Senioren der „Residenzlärchen” bezauberten die Gäste mit ihrem Gesang. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Mit einem Sektempfang wurde jüngst ein Festakt in der Seniorenresidenz eröffnet. Die Bewohner und Gäste hatten dabei die Gelegenheit, sich in aller Ruhe bei einem Gläschen Sekt oder Saft auszutauschen.

Anschließend eröffneten der Residenzleiter Hermann Bechhold und die Pflegedienstleiterin Elke Hornigs die Veranstaltung mit einer kurzen Rede, in der sie die Arbeit und die Gemeinschaft in den letzten Jahren außerordentlich lobten, aber auch versprachen, sich unabhängig von politischen Entscheidungen ihren Mut, ihre Motivation und ihre Hingabe an ihre Arbeit nicht nehmen zu lassen.

Auch Bürgermeister Rudi Bertram war der Einladung in die Eschweiler Pro Seniore-Residenz gerne gefolgt und beglückwünschte die gesamte Einrichtung mit all ihren Bewohnern und Mitarbeitern nicht nur, sondern stärkte gleichzeitig die Bedeutung von Einrichtungen wie dem Pro Seniore Eschweiler, das seinen Bewohnern neben Tanzgruppen, Gesangsgruppen und Skatabenden viele Freizeitangebote bietet. In einer alternden Gesellschaft seien es solche Einrichtungen, so Bertram, die in ihrer Bedeutung immer wichtiger werden, weil sie durch ihre Menschlichkeit überzeugen.

Auch der Vorsitzende des Zukunftsbeirats der Pro Seniore-Unternehmensgruppe, Hajo Hoffmann, beglückwünschte die Eschweiler Residenz herzlich. Er begrüßte das Engagement der Mitarbeiter, genauso wie die Bereitschaft der Bewohner, die Freizeitangebote anzunehmen und in einem angenehmen Umfeld herzlich miteinander zu leben.

Im Anschluss an die feierlichen Reden unterhielten die „Sternschnuppen”, die eigene Tanzgruppe der Senioren, ihre Zuschauer mit schwungvollen Tänzen, die bewiesen, dass man sich auch im fortgeschrittenen Alter mit Musik und Tanz nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit halten kann.

Besonders geehrt wurden alle Mitwirkenden, die seit der Eröffnung der Pro Seniore-Residenz Eschweiler im Jahr 2001 bereits ein Teil der Einrichtung sind.

Dazu zählen vor allem die Bewohnerinnen Erna Fricke, Gertrud Töller, Irmgard Maßberg und Katharina Grall, die die zehnjährige Geschichte der Residenz von Anfang an mitbekamen.

Auch die Mitarbeiter Elke Denker-Gosch, Beate Quiske, Nadeshda Seip, Lidia Tomme, Aurelia Pogorzelski, Johanna Krusche und Brigitte Graven sind der Seniorenresidenz seit einer Dekade treu geblieben.

Außerdem ging ein besonderes Dankeschön an Anneliese Hoffart und Mathias Bringmann, die für ihr ehrenamtliches Engagement seit zehn Jahren geehrt wurden.

Bevor man den Festakt dann gemütlich ausklingen ließ, boten die „Residenzlärchen” zusammen mit der Musiktherapeutin Susanne Herrmann allen Anwesenden mit Stücken wie „Freude schöner Götterfunken” oder „Dieser Tag” eine tolle musikalische Darbietung. Mit einem irischen Reisesegen rundeten die rüstigen Senioren, denen man die Freude an der gemeinsamen Musik im Chor sichtlich ansah, das offizielle Programm des Festaktes ab.

Damit war die Jubiläumsfeier aber noch nicht abgeschlossen. Die Bewohner erwartete noch ein großes Fest im „Wilden Westen”, bei dem nicht nur Tanzeinlagen der Bewohner zu bewundern waren, sondern auch Live-Musik, Dosenwerfen, frische Waffeln, Zuckerwatte und eine Lotterie zur Unterhaltung beitrugen.
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