„Preußens Gloria” von 200 Spielleuten

Von: Patrick Nowicki
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Das große Finale: Sämtliche
Das große Finale: Sämtliche elf Spielmannszüge verabschieden sich mit „Preußens Gloria” von den zahlreichen Zuhörern auf dem Marktplatz. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Passender hätte der 3. Tag der Eschweiler Spielleute wohl nicht enden können: mit „Preußens Gloria”. Nach monatelanger Vorbereitung, nach ungezählten Proben und Besprechungen herrschte bei Mit-Organisator Willibert Deutschle am Sonntag die Gewissheit: „Dieses Fest hat alle Erwartungen übertroffen.”

Vier Jahre müssen sich Freunde der Marschmusik nun wieder gedulden, bis wieder ein Stück von allen elf beteiligten Spielmannszügen angestimmt wird. Nun gab Thomas Graff, der Korpsführer des Spielmannszuges Grün-Weiß Lohn, den Takt an. Zunächst erklangen mit dem „Marsch di Medici” und dem „Ruetz-Marsch” zwei bekannte Werke, ehe es an „Glück Auf” ging, allerdings in einer anderen Fassung. Spätestens bei der bekannten Melodie des Steiger-Liedes sangen einige Zuhörer jedoch begeistert mit. Natürlich musste eine Zugabe folgen: „Preußens Gloria”.

Elf Musikvereine

Auch beim Abschluss kamen wieder Hunderte auf den Marktplatz, am Samstagabend waren es sogar noch einige mehr. Am Sonntagmittag sah es zunächst nicht nach einem gelungenen Finale aus, öffnete doch der Himmel ausgerechnet vor dem Sternmarsch seine Schleusen. Aber wie auf Knopfdruck stoppte der Regen, und die Spielmannszüge zogen trockenen Fußes zum Markt. Dort hatte im Laufe des Nachmittags jeder der elf Musikvereine die Gelegenheit, sich mit zwei Stücken zu präsentieren, ehe dann das gemeinsame Finale mit etwa 200 Spielleuten auf dem Programm stand.

Am Ende waren alle zufrieden: die Organisatoren, allen voran Marco Zimmermann, Willibert Deutschle und Thorsten Sommer, der Vorstandssprecher des Sponsors Raiffeisen-Bank, Johannes Gastreich, und natürlich auch Mariethres Kaleß. Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Eschweiler konnte erfreut vernehmen, dass fast alle der 1200 Sticker verkauft wurden. Der Erlös kommt schließlich dem Kinderschutzbund zugute, der sich mit vielen Projekten in Eschweiler engagiert.

Willibert Deutschle weckte schon die Vorfreude auf den 4. Tag der Spielleute: „Ich hoffe, dass wir dann wieder die richtigen Ideen haben.” Ab jetzt beginnen schließlich die Vorbereitungen, auch wenn man den Erfolg zunächst mal genoss.
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