Premiere in der Liga der Traumsportwagen gefeiert

Von: rfr
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Jochen Krummbach in seinem Por
Jochen Krummbach in seinem Porsche 911 GT3 R: Bei seiner Premiere im ADAC-GT-Masters auf dem Nürburgring erreichte der Indestädter ein vielversprechendes Ergebnis. Foto: Roger Frauenrath

Eschweiler/Nürburgring. Das ADAC-GT-Masters, begeisterte die Fans beim großen Motorsport-Volksfest im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring am Wochende. Vor über 200.000 Zuschauern feierte Jochen Krumbach aus Eschweiler sein Debüt im ADAC-GT-Masters auf einem von Manthey-Racing vorbereiteten Porsche 911 GT3 R.

Das Cockpit teilte sich der Indestädter mit dem ehemaligen Carrera-Cup-Pilot Philipp Wlazik aus Gladbeck - er sammelte bereits im vergangenen Jahr erste Erfahrung bei den GT-Masters.

Beim ADAC-GT-Masters geht es eng zu. Das spürten auch Jochen Krumbach und Philipp Wlazik. 0,8 Sekunden trennten die beiden im Zeittraining von der Pole-Position. Das reichte allerdings nur für Startplatz 17 in dem Starterfeld mit 38 Rennwagen.

Beim ersten Rennen am Samstag konnte Jochen Krumbach den Porsche GT3 R bis zum Boxenstopp auf den sechsten Platz nach vorne fahren. Nach dem Boxenstopp mit Fahrerwechsel konnte Philipp Wlazik die Platzierung nicht halten. Setup-Probleme und die 30 Kilogramm Zusatzgewicht bemerkbar, die ein Gaststarter im ADAC-Masters in den Rennwagen packen muss, machten sich bemerkbar.

Mit dem 20. Platz waren die beiden alles andere als zufrieden. Den Sieg feierten währenddessen Ferdinand und Johannes Stuck die mit ihrem Lamborghini Gallardo LP600+ als erste die Ziellinie überquerten.

Der ehemalige Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach durfte sich zusammen mit Skisprunglegende Sven Hannawald als Zwölfter in einer Callaway-Corvette über seine bisher beste Platzierung im ADAC-GT-Masters freuen.

Jochen Krumbach und Philipp Wlazik nutzten die Zeit nach dem Rennen am Samstag um gemeinsam mit ihrem Renningenieur das Setup des Porsche GT3 R für das Rennen am Sonntag umzubauen.

Nach einem guten Start von Platz 19 konnten Philipp Wlazik und Jochen Krumbach die Rundenzeiten der Spitzengruppe mitgehen. Die beiden konnten Position um Position gumachen.

Kurz vor Rennende erlebte der Indestädter Jochen Krumbach noch eine Schrecksekunde. Im Kampf um Platz elf kollidierte der 40-Jährige mit den Mecedes-Benz SLS AMG GT3 von Robert Renauer und beschädigte sich dabei einen Reifen. Jochen Krumbach konnte sich mit seinem beschädigten Porsche GT3 R noch als dreizehnter über die Ziellinie retten.

In der Amateurwertung belegte Jochen Krumbach bei der ADAC-GT-Masters-Premiere des Haribo-Team-Manthey im Porsche 911 damit Platz zwei. Andreas Wirth (26, Heidelberg) und Christiaan Frankenhout (29, Niederlande) vom Team Heico Motorsport feierten mit ihrem Sieg den ersten Triumph des Mercedes-Benz SLS AMG.

Ex-Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen (44, Mönchengladbach) begeisterte mit dem vierten Platz in der ersten Rennhälfte die Fans. Ein Kontakt von Teamkollege Sven Hannawald (36, München) mit einem Konkurrenten in der Schlussphase verhinderte erste Meisterschaftspunkte des Callaway-Corvette-Duos.

Mit dem Ergebnis waren Jochen Krumbach und Philipp Wlazik hochzufrieden. Beim Debüt in „der Liga der Traumsportwagen” nur ganz knapp die Punkte zu verpassen und Platz zwei in der Amateurwertung zu erreichen, ist ein vielversprechendes Ergebnis.
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