Eschweiler - Poller in der Zufahrt sind keine Lösung

Poller in der Zufahrt sind keine Lösung

Von: rpm
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Gewohntes Bild und ständiges Ärgernis: Fahrzeuge in der Fußgängerzone. Längst nicht alle kommen als Lieferanten. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Es soll ruhiger werden in der Fußgängerzone. Dass Tag für Tag Dutzende von Fahrzeugen, die dort nichts zu suchen haben, durch die gerade erst neu gestalteten Einkaufsstraßen rollen, stört nicht nur diejenigen, die dort in Ruhe bummeln möchten, sondern auch die Stadtverwaltung.

Illegales Autofahren, wildes Parken, Raserei mit Motorrollern und Fahrrädern machen Besuchern der Fußgängerzone das Leben schwer. Allerdings ist es gar nicht so einfach, diesem Missstand wirksam zu begegnen, wie Eschweilers Technischer Beigeordneter Hermann Gödde jetzt auf Anfrage der Grünen im Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss einräumte.

Schwierig sei vor allem, die Zufahrten zur Fußgängerzone zu kontrollieren. Immerhin gibt es deren an Englerth-, Ufer-, Josef-, Neu- und Grabenstraße sowie Hospitalgasse insgesamt sieben Stück. „Die mit einfachen Pollern zu sichern, die mit Dreikantschlüsseln zu öffnen sind, ist einfach nicht machbar”, betont Gödde. Ebenso fast unmöglich sei die Ausstattung der Zufahrten mit versenkbaren Pollern. Dazu wären mindestens 14 Poller nötig - Kostenpunkt laut Verwaltung: 267.000 Euro. „Und dann: Wie organisieren wir die Zufahrtsberechtigung? Wer bekommt eine Chipkarte?” Anwohner, Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, Lieferanten, die auch außerhalb der Geschäftszeiten kommen - „die Masse der Chips wäre kaum noch kontrollierbar”, sagt Gödde.

Bleibt nur eins: Ordnungsamt und Polizei sollen künftig in der Fußgängerzone verstärkt kontrollieren.
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