Pink-Tribute-Band im „Klejbors”: Energiebündel auf High Heels

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Energiebündel: Vanessa Hennin
Energiebündel: Vanessa Henning von „Just Pink” rockte gemeinsam mit ihrer Band das Foyer der „Klejbors Entertainment Factory”.

Eschweiler. Zunächst ertönte im Foyer der „Klejbor´s Entertainment Factory” der allzu typische Schlager-Party-Mix. Dazu passend gab es das eine oder andere Bierchen, einen Cocktail und nette Unterhaltungen. Doch nahezu schlagartig änderte sich der Sound.

Plötzlich erklang harter Gitarrensound und AC/DCs Klassiker „Highway to hell” schallte durch den Raum. So weckte die Band ihr Publikum auf, zog es in ihren Bann und nahm es mit auf eine musikalische Reise.

Gleich zu Beginn der Show war sie so präsent wie das Original, der Raum füllte sich und sämtliche Mobiltelefone mit Foto-Funktion wurden gezückt: Vanessa Henning war und ist „Just Pink”! Sie ist die Viertplatzierte des TV-Total-Contests „SSDSGPS”, Sängerin aus Leidenschaft und seit 2010 Frontfrau der Tribute Show.

Doch was genau steckt hinter „Just Pink”? Es ist Europas erfolgreichste Pink-Tribute-Show. Auch wenn der Name dies erahnen lassen könnte, ist rein gar nichts auf der Bühne nur pink. Die Show ist rockig, energiegeladen und mitreißend. Das Show-Konzept orientiert sich an der US-amerikanischen Sängerin Pink und wirkt wahnsinnig authentisch.

Das liegt zum einen an den durchaus knappen Outfits und der wasserstoffblonden Kurzhaarfrisur von Frontfrau Vanessa Henning, die in der Tat nach einem ersten kurzen Blick als Pink-Double durchgehen könnte. Zum anderen an ihrer starken Stimme. Ohne Probleme springt sie auf ihren High Heels wie ein „Flummi” auf der Bühne herum, singt und tanzt gleichzeitig und doch scheint sie jeden Ton zu treffen.

„Just like a pill”, „Who knew” oder „Don´t let me get me” sind die Songs, die jeder im Publikum zu kennen scheint und alle, die sich textsicher fühlen, und andere auch singen lautstark mit oder tanzen in Bühnennähe. „Das ist für Pink-Fans und solche, die es noch werden wollen”, rief Vanessa Henning ins Publikum.

Sie, ihre Band, die beiden Tänzerinnen und ihre zwei Backround-Sängerinnen kreierten gemeinsam eine perfekte Show auf kleiner Bühne. Auch wenn nicht viel Platz vorhanden war, tanzten sie, strahlten bis über beide Ohren und rockten das Foyer. Zudem wechselte sie ihre Outfits in Sekundenschnelle, wirkte im positiven Sinne überdreht und gab alles. Eine größere Bühne, einige tausend fröhliche Gesichter mehr und kaum jemand hätte im ersten Moment gemerkt, dass es nicht Pink ist, die dort auf der Bühne hüpft.

Diese Musiker haben es verstanden: Wenn schon Tribute Show, dann auch richtig. Doch zu guter Letzt blieb nur eines festzuhalten: „Please don´t leave me”. Allerdings muss auch das peppigste Konzert irgendwann ein Ende haben. Diese Band jedoch haben wir sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen.
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