Pilgertour mit dem Fahrrad von Eschweiler bis nach Kevealer

Letzte Aktualisierung:
15248496.jpg
Die Gruppe St. Marien aktiv hat bei gutem Wetter zum zweiten Mal den Weg nach Kevealer zur „Trösterin der Betrübten“ bestritten. Foto: Wolfgang Rüsgers

Eschweiler. Die Gruppe „St. Marien aktiv hat zur zweiten Rad-Wallfahrt nach Kevelaer aufgerufen. 30 Pilger machten sich bei bestem Wetter auf die rund 240 Kilometer lange Strecke von Eschweiler nach Kevelaer und zurück.

Die Gruppe bestand zum größeren Teil aus Teilnehmern, die zum zweiten Mal mitmachten, um ihre Sorgen, drückenden Gedanken, Zukunftsüberlegungen der Trösterin der Betrübten in Kevelaer vorzutragen. Bildlich legten die Pilger bei der ersten Station am Turmkreuz in Langweiler ihre eigenen Sorgen auf die rechte Schulter und die Nöte der Nächsten auf die linke Schulter.

In den Pfarrkirchen zu Linnich (St. Martinus) und Wegberg (St. Peter und Paul) wurde bei kurzen Impulsen das diesjährige Wallfahrtsthema der Kevelaerbruderschaft „Ich seh‘ etwas, was Du nicht siehst“ aufgegriffen.

Das alte Kinderspiel eignet sich ganz besonders gut, um die Problematik von Glauben und Wissen neu zu bedenken und dabei überraschende Erkenntnisse zu erfahren.

In Wegberg schloss sich auch Pfarrer Weishaupt der Gruppe an und fuhr voran auf den Kirchplatz von Waldniel und in den Stadtpark von Lobberich. Er deutete an diesen Stationen das Thema mit dem besonderen Blickwinkel auf den Glauben der Mutter Jesu: Auf das, was sie nicht sah, aber voll Zuversicht hoffte.

Nach der Morgenandacht am nächsten Tag in St. Lambertus, Lobberich und zwei Gebets- und Trinkpausen in Straelen erreichten die Radpilger nach gut 40 Kilometern das Ziel – die Gnadenkapelle in Kevelaer. Hier legten sie die in Langweiler auf die Schultern geladenen Lasten bei der Gottesmutter ab. Wenig später erreichten auch die 126 Eschweiler Fußpilger den Ort der Gnaden. Die Radpilger bildeten das gebührende Spalier für sie.

Nach dem Bezug der Quartiere feierten beide Pilgergruppen gemeinsam einen Dankgottesdienst in der Kapelle des Elisabethheimes. Der Abend in Kevelaer galt dem zwanglosen Austausch.

Nach dem großen Pilgergottesdienst in St. Antonius am Mittwochmorgen, an dem auch die Bus- und Einzelpilger aus Eschweiler teilnahmen, ging es über die Lünniger Heide und über das Stammlokal der Teilnehmer „Kaffee Krone“ in Straelen an den Krickenberger Seen vorbei zurück nach Lobberich.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert