Pilgerreise mit dem Fahrrad nach Kevelaer

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Eschweiler. Pilgern kann man auch mit dem Fahrrad: Zur diesjährigen Eschweiler Kevelaer-Wallfahrt haben 28 Radfahrerinnen und Radfahrer auf den Weg nach Kevelaer gemacht. Nach dem Zusammentreffen in Eschweiler und Dürwiß begann die Pilgerfahrt mit einem Morgengebet am alten Kirchenkreuz in Langweiler an einem Sommermorgen, wie er schöner nicht sein konnte.

Die erste Tagesetappe führte über Linnich, Wegberg, Waldniel nach Lobberich und in einer 2. Etappe von Lobberich über Straelen nach Kevelaer. Diese Orte warten Halte- und zugleich Pausenpunkte, an denen die Pilgergruppe die jeweiligen historischen Stadtkirchen aufsuchte zum Gebet und zu einer Betrachtung, die Pfarrer Hannokarl Weishaupt gestaltete, der die Gruppe auch auf dem Hinweg nach Kevelaer begleitete.

Von der schönsten Seite

Die Rur-Auenlandschaft und das Schwalm-Nettetal zeigten sich den Pilger an diesen Tagen von der schönsten Seite. nach zwei tagen war das Ziel erreicht: der zweitgrößte Wallfahrtsort diesseits der Alpen, die Gnadenkapelle von Kevelaer. Dort trafen die Fahrradfahrer mit der Fußgruppe aus Eschweiler zusammen.

Am dritten Tag stand um 10 Uhr das Festhochamt als Pilgermesse mit den Fuß- und Buspilgern auf dem Programm – der Höhepunkt der diesjährigen Pilgerfahrt zur „Trösterin der Betrübten“. Die Antonius-Kirche war voll besetzt mit Eschweiler Pilgern. Danach war den Radfahrpilgern noch eine Ruhepause vergönnt für ein stilles Gebet in der Gnadenkapelle undzu einem Rundgang durch Kevelaer.

Mittags war die Rückfahrt nach Lobberich vorgesehen. Vorbei an riesigen Blumen- und Gemüsefeldern und Gewächshäusern in der Lünniger-Heide ging es Richtung Straelen. Nach einer Stärkungspause wurde von den Pilgern eine neue Radroute ausgekundschaftet über Herongen durch das Naturerlebnisgebiet „Krickenbecker Seen“.

Nach der Nachtruhe und einem guten Frühstück war im Burg-Park zu Lobberich das Morgengebet angesagt, um von hier, auf der bekannten Hinroute, den „Rückwechsel“ anzutreten. Um 15.30 Uhr erreichte die Gruppe das Schönstattzentrum in Puffendorf. Begrüßt wurden die Radfahrpilger von Pfarrer Hannokarl Weishaupt, der auch die Schlussandacht gestaltete.

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