Eschweiler - Piet Klocke kommt in den Talbahnhof

Piet Klocke kommt in den Talbahnhof

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Ist am 5. Oktober mit seinem Programm „Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde“ im Talbahnhof zu Gast: Piet Klocke.

Eschweiler. „Kühe grasen nicht, sie sprechen mit der Erde” heißt das neue Programm von Piet Klocke. Der Comedian ist am Mittwoch, 5. Oktober, im Talbahnhof zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr. Das verspricht der Künstler: The Piet goes on!

Piet Klocke, begnadeter Komiker und großer Weltmissversteher, mit seinem vielleicht persönlichsten Werk: sehr komisch, durchaus philosophisch, sehr poetisch und an zwei Positionen genial. „Wie sollte ich Ihnen auch sagen, wie alles ist? Ich kann Ihnen ja nicht mal sagen, ob alles ist!“ Piet Klocke und wie er die Welt sieht: Reflexionen an der Grenze zwischen Komik und Philosophie zu Themen wie Zeit und Musik.

Kurzweilig einerseits, tiefsinnig andererseits, mal verschlossen, mal eine Offenbarung – eine einzigartige Mischung aus kurzen bis langen Texten, aus absurden, poetischen und komischen Geschichten und Gedankenfolgen, erganzt um skurrile bis surreale Fotos und Fotogeschichten, stets begleitet von Mutterwitz, trockenem Humor, aber auch tiefer Melancholie: „Ohne zu wissen, wer wir aktuell sind, wollen wir ständig jemand anderes sein.“

Erleben Sie das „klockesche Element“ in Reinform: schräg, bereichernd, vergnüglich! Sehr wahrscheinlich ist nicht einmal Piet Klocke in der Lage, den Inhalt seines neuen Buches mit einigen Sätzen zu beschreiben. Man sollte es daher auch gar nicht erst versuchen. Piet Klocke wurde in Bremen geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und arbeitet als Musiker, Kabarettist, Autor und Schauspieler. Nach dem Abitur zog er nach Amsterdam, wo er zwei Jahre in diversen Funk- und Soulbands als Gitarrist spielte. Es folgte die Gründung des avantgardistischen Musiktheaters „Kamikaze Orkester“.

Gleichzeitig begann Piet Klocke mit einer Film- und Fernsehmusiktätigkeit (Komposition und Produktion). Von ihm stammt unter anderem die Musik zu dem zweiteiligen TV-Thriller „Der Leibwächter“ (WDR, 1989), dessen Regisseur Adolf Winkelmann mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Neben 35 Film- und Fernsehmusik-Produktionen nahm Klocke auch mehrere Tonträger auf. Als zerstreuter Professor Schmitt-Hindemith, der keinen seiner Sätze zu Ende bringt und sich durch abstruse Geschichten assoziiert und bei Applaus sein Publikum ermahnt: „Das geht alles von ihrer Zeit ab“, so der rothaarige, hagere Klocke.

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