Photovoltaikanlage auf dem Dach des Städtischen Gymnasiums eingeweiht

Von: pimipa
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Einweihung der neuen Photovolt
Einweihung der neuen Photovoltaikanlage am Städtischen Gymnasium: (von links) Dieter Kamp (StWE-Geschäftsführer), Manfred Schröder (EWV-Geschäftsführer), Hermann Gödde (Technischer Beigeordneter) und Dr. Friedhelm Mersch Foto: Andreas Gabbert

Eschweiler. Aus Sonne wird Energie. Das können die Schüler des Städtischen Gymnasiums ab sofort live erleben. Auf dem Dach eines Nebengebäudes an der Preyerstraße wurde eine neue Photovoltaikanlage installiert.

Auf einer Gesamtfläche von 352 Quadratmetern des Steildachs wurden 277 Module installiert, die pro Jahr rund 46 700 Kilowattstunden umweltfreundliche Energie produzieren. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 15 Haushalten und spart jährlich rund 40 Tonnen CO2 ein. Gebaut hat sie die EWV im Auftrag des Städtischen Wasserwerks Eschweiler (StWE). Investiert wurden rund 76.000 Euro, die sich bis zum Jahr 2024 rentieren sollen.

Im Eingangsbereich des Gebäudes hängt nun eine elektronische Schautafel, auf der die Schüler die Entwicklung der Stromproduktion verfolgen können. Das soll auch im Unterricht nützlich sein. Im Physik-, Biologie- und Sozialwissenschaftsunterricht wird das Thema „Strom und Nachhaltigkeit” behandelt. Es sei wichtig, den Schülern zu vermitteln, dass Strom nicht einfach aus der Steckdose komme, erklärte Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch und freute sich, nun ein praktisches Beispiel auf dem Dach zu haben.

Vorbild für Bürger

Das Engagement der Stadt Eschweiler beim Thema Nachhaltigkeit zeige sich nicht nur in großen Projekten, sondern auch in vielen kleineren, erläuterte der Technische Beigeordnete Hermann Gödde. Die Stadt wolle Vorbild für die Bürger sein, und zeige, dass sie es mit dem Klimaschutz ernst meine. „Wir wollen mit kleinen Schritten Vorbild sein, um das große Ziel der Energiewende zu erreichen”, sagte Gödde.

Die Anlage hat bislang aber nicht nur für Freude gesorgt. Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch äußerte bei der Einweihung der Anlage seinen Ärger darüber, dass bei der Installation nicht an ein Dachlawinengitter gedacht wurde, so dass schon bei geringen Schneemengen die Gefahr besteht, dass Lawinen auf den Schulhof und den Eingang zum Fahrradkeller stürzen. Teile des Schulhofs mussten bereits abgesperrt werden. Nun sollen noch einmal Fachleute zurate gezogen werden.
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