Philip Sayce: Etwas Hendrix, etwas Vaughan

Von: psi
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Donnerstag im Talbahnhof: Der Gitarrist und Songwriter Philip Sayce.

Eschweiler. Frischer Wind bei „Blues meets Rock”. In der Clubkonzertreihe im Kulturzentrum Talbahnhof spielt am Donnerstag ab 20 Uhr erstmals der Brite Philip Sayce mit seiner Band. Sayce stammt zwar aus Wales, wuchs aber im kanadischen Toronto in einer äußerst musikalischen Familie auf.

„Meine Eltern hatten immer eine Menge Instrumente im Haus und forderten uns Kinder immer wieder zum Spielen auf.” 1985 machte Mark Knopfler einen derart tiefen Eindruck auf den jungen Philip Sayce, dass er sich entschloss, so etwas auch zu machen.

Eric Clapton und Stevie Ray Vaughan zollt er ebenfalls als wichtigen Einflussgrößen Tribut, auch wenn die instrumentalen Anfänge zunächst sehr bescheiden waren: „Ich hatte früher eine Kaufhaus-Gitarre mit einer Saitenlänge von geschätzten zwölf Zentimetern, die ich in einer Mülltüte mit mir rumschleppte”, scherzt Sayce in seiner Biografie.

Kaum aus der Schule, hatte er seinen ersten Plattenvertrag in der Tasche. Das Fachmagazin „Billboard” sprach seinerzeit schon von „einem außergewöhnlichen Songwriter und stilvollen Rockgitarristen”. Danach kam Philip zur Jeff-Healey-Band und spielte mit solch klangvollen Musikern wie der Allman Brothers Band, Gary Moore, Johnny Winter und B.B. King. 2003 schließlich schaffte er es in die Band von Melissa Etheridge, mit der er lange Zeit auf Tournee ging.

Auf seinem jüngsten Album, „Peace Machine” aus diesem Jahr, haut Philip Sayce kräftig in die Saiten. Eigentlich für jeden etwas: ein bisschen Hendrix, etwas Vaughan, eine Prise Kravitz. Sayce hat jederzeit einen prima Groove, eine kräftige Stimme und produziert auf dem Album ein paar richtig gute Gitarrenlicks, die direkt ins Blut gehen.
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