Phantasie mit Handwerk gepaart

Von: mic
Letzte Aktualisierung:
raibank2_
Sieben „Denk-Driten” und „Der kleine Geist des Königs”: Peggy M. Kanacher stellt zur Zeit in der Raiffeisenbank aus, links Johannes Gastreich, rechts Prof. Detlev Stöver und Wolfgang Hördemann. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. In der Raiffeisenbank an der Franzstraße sind noch bis zum 27. November Bronzen und Skulpturen von Peggy M. Kanacher zu sehen. Die Ausstellungseröffnung stieß auf großes Interesse vieler Kunstfreunde.

Johannes Gastreich und Wolfgang Hördemann vom Vorstand der Bank freuten sich, dass außerordentlich viele Kunstinteressierte der Einladung gefolgt waren. Gastreich betonte in seiner Begrüßung, dass es für das Eschweiler Geldinstitut ein besonderes Anliegen sei, „Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit zu fördern”. Sein Vorstandskollege Wolfgang Hördemann erinnerte daran, dass Kultur zu schaffen „auch und vor allem Arbeit” bedeute.

„Vor den Genuss haben die Götter den Schweiß gestellt.” Damit spielte er auf den sehr aufwändigen Herstellungsprozess der Skulpturen von Peggy M. Kanacher an. „In ihren Werken vereint sie die Liebe zum phantasievollen Formen mit handwerklichem Können der Bronzeverarbeitung.”

In die Ausstellung führte Prof. Detlev Stöver ein. Er hielt, wie er es fomulierte, „keine Laudatio eines versierten Kunstsachverständigen”, sondern erläuterte zum einen den Prozess der Formgebung sowie die darauf folgenden „differenzierten hochtechnischen Verfahren” der Herstellung, um sich im Anschluss den Werken selbst und deren Betitelung zu widmen.

Peggy M. Kanacher und Prof. Stöver, der Direktor des Instituts für Werkstoffe und Verfahren der Energietechnik am Forschungszentrum in Jülich ist, verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit. Prof. Stöver: „Die Menschen stehen bei Peggy M. Kanacher im Mittelpunkt.” Die gelernte Bildhauerin aus Niederzier, die sich am Freitagabend sehr über die große Resonanz freute, zeigt in der Raiffeisenbank neuere und ältere Arbeiten „in einem ausgewogenen Mix”, wie es Prof. Stöver formulierte.

Für ihre Werke, deren Sockel und Halterungen mit viel Bedacht ausgewählt sind, verwendet sie neben dem Werkstoff Bronze verschiedenste Materialien wie Glas, Stahl, Acryl, aber auch Stein - Marmor etwa oder Granit. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung vom Querflötenensemble „Zauberflöte” von St. Peter und Paul unter der Leitung Violetta Palatinus.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert