Pfefferspray im Markt-Festzelt: Mehrere Verletzte

Von: rpm
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Sicherheit großgeschrieben: Wie hier vor der Einmündung Kochgsgasse/Indestraße sorgten mobile Lkw-Sperren dafür, dass kein Fahrzeug durchbrechen und den Zugbesuchern und -teilnehmern gefährlich werden konnte. Foto: Rudolf Müller
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Die Überbleibsel des Zug-Vergnügens: Jede Menge Arbeit für die Teams der Stadtreinigung.

Eschweiler. Auf gut 150000 Jecke, so die vom Komitee genannte offizielle Zahl, summierten sich die Besucher des Rosenmontagszugs in Eschweiler. Ein Zug, der für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen deutlich unruhiger verlief als der im vergangenen Jahr.

Damals hatten es am und im Zug „nur“ neun Einsätze gegeben, bei denen Beteilige ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Diesmal waren es 20. Ursache in den weitaus meisten Fällen: übermäßiger Alkoholkonsum. Erfreulich wiederum: Auch diesmal gab es keinen einzigen „zugbedingten“ Einsatz für die Retter – kein Unfall, keine Verletzten.

Glimpflich verlief auch eine Schlägerei – die einzige, soweit die Rettungskräfte unter Leitung von Wehrchef Axel Johnen informiert werden mussten: Bei der Auseinandersetzung an der oberen Grabenstraße „beruhigte“ die Polizei die Beteiligten mittels Pfefferspray. Johnen: „Da mussten allerdings nur ein paar Augen ausgewaschen werden, keiner brauchte abtransportiert zu werden.“

Mit 50 Kräften war die Feuerwehr während des Umzugs im Einsatz, verstärkt durch an die 90 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Die hatten auch nach dem leicht verregneten Ende des Rosenmontagszugs noch genug zu tun: Vor allem am Markt waren mehrere Rettungswagen im Einsatz.

Am frühen Abend kam es zu einem Großeinsatz am Markt: Dort hatte im Festzelt jemand Pfefferspray versprüht. Das Zelt musste geräumt werden, mehrere Patienten mussten mit Augenverletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Wehr setzte Hochleistungslüfter ein, so dass das Festzelt später wieder geöffnet werden konnte.

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