Pfarrheim St. Cäcilia Hehlrath: 25 Jahre Stätte der Begegnung

Von: anka
Letzte Aktualisierung:
pfarrhehljubel2_
Gemeinde sein und Gemeinde leben: Das Hehlrather Pfarrheim, ein Ort der Begegnung, wurde vor 25 Jahren gebaut, worüber sich Pfarrer Josef Wienand (Mitte) mit seinen Mitstreitern freut. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. Ein Glas Sekt in der einen Hand, eine sehr erfreuliche Bilanz in der anderen Hand und ein wohlwollendes „Gott sei Dank” auf den Lippen: Die Pfarre St. Cäcilia Hehlrath hat in diesen Tagen allen Grund zum Feiern.

Denn bereits seit einem Vierteljahrhundert wird der kleine Ort am Rande der Indestadt mit einem Pfarrheim beglückt, das so mancher Feierlichkeit den perfekten Raum bot und bietet. Keine Frage, dass ein solches Jubiläum auf den Tag genau am 2. Februar mit der ganzen Pfarrgemeinde gebührend gefeiert wurde.

„Vor 1985 hatte die Gemeinde nur einen einzigen Raum über der Sakristei zur Verfügung”, beschrieb Pastor Josef Wienand, der vor 25 Jahren mit den damaligen Kirchenvorstandsmitgliedern bei der Durchsetzung des Pfarrheim-Baus federführend war, die denkbar ungeeignete Situation: Die Altennachmittage mussten in die Gaststätten verlegt werden, und die Hehlrather Gesangsvereine mussten mit nur einem Raum zurechtkommen. Umso größer war deshalb das Bestreben nach einem eigenen Heim, in dem das Gemeindeleben stattfinden konnte.

Aus einem Wunsch wurde Wirklichkeit. Seit nun 25 Jahren ist das Pfarrheim nämlich eine Stätte der Begegnung, ein Ort, an dem Geburtstage, Ehejubiläen, Karnevalssitzungen, Altennachmittage und vieles mehr gefeiert wird und „ein Haus, das lebt”, wie Josef Wienand unterstrich.

„Die Frage war damals, ob die finanzielle Belastung zu schultern sei”, warf Roswitha Karduck, stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende, einen Blick zurück. Doch dank der Hilfe der Politiker und der Unterstützung der vielen Ehrenamtlern konnte der Bau des Pfarrheims, das direkt neben der Kirche an der Velauer Straße seinen Platz hat, beginnen. „Das Pfarrheim steht allen offen, und ein Großteil des Gemeindelebens findet dort statt”, betonte Roswitha Karduck, dass das Haus aus dem Ort nicht mehr wegzudenken sei.

Aufgelockert wurde die Feierstunde am Dienstagabend von den beiden Tänzen der Hehlrather KG Ulk-Marie Tamara Siegers und dem Oberröthgener KG Ulk-Mariechen Nadia Ouachikh sowie von den Klängen des Hehlrather Spielmannszuges. Joschi Kugel ließ es sich ebenfalls als eingefleischter Hehlrather Jung´ nicht nehmen, über die Geschichte des Pfarrheims zu reden und das ein oder andere Anekdötchen loszuwerden.

„Ich bin dankbar für die zahlreichen Helfer und dass wir in all den Jahren vieles gemeinsam tun konnten”, bedankte sich Pfarrer Josef Wienand bei all denjenigen, die den Bau des Pfarrheims vor 25 Jahren ermöglicht haben und die sich auch sonst sehr engagierten. Denn trotz einiger Skeptiker von damals hat sich das Pfarrheim mehr als bewährt. „Gott sei Dank” hat die Pfarre St. Cäcilia Hehlrath 1985 diesen wichtigen Schritt gewagt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert