Peter Schöner bleibt Präsident des Europavereins

Von: ran
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Europa im Herzen: Der neugewählte Vorstand des Europavereins Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft mit dem Präsidenten Peter Schöner (4. v. r.), der Geschäftsführerin Annelene Adolphs (5. v. r.) sowie Schatzmeisterin Nathalie Adolphs (5. v. l.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Ein Vierteljahrhundert Europaverein Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft (GPB) sowie zwei Jahrzehnte Europäischer Sozialpreis – 2016 war ein außergewöhnliches Jahr in der Geschichte der Vereinigung, deren Mitglieder sich der Einheit Europas verschrieben haben. Erst recht in schwierigen Zeiten.

163 Mitglieder in sechs europäischen Ländern bilden derzeit die GPB, die auch im vergangenen Jahr in vielen Bereichen der Völkerverständigung tätig war: Angefangen vom Konzert „Brücke der Freundschaft“ im Rahmen des politischen Austauschs mit zahlreichen Delegationen aus China und der von Geschäftsführerin Annelene Adolphs konzipierten Ausstellung „Zwischen den Fronten – Frauen auf der Flucht von und nach Europa“, die erstmals im Rathaus Stolberg zu sehen war und auch von der Stadt Würselen präsentiert wurde, über das Europaforum Kroatien mit Botschafter Ranko Vilovic, der vor zahlreichen Zuhörern in der Donnerberg-Kaserne sprach, und den Referaten von Professor Dr. Winfried Böttcher, Jürgen Lauer und Professor Max Kerner, die in der Stadtbücherei zum „Nachdenken über Europa“ anregten, bis zur Jubiläumsveranstaltung mit Festredner Martin Schulz und der Verleihung des Europäischen Sozialpreises an Brigitte Averdung-Häfner.

Während der Jahreshauptversammlung im Hotel de Ville blickten die GPB‘ler noch einmal kurz zurück, um nicht zuletzt mit den Vorstandsneuwahlen die Weichen für die Zukunft zu stellen. „Unser Ziel ist es, junge Menschen in die Vorstandsarbeit einzubinden“, erklärt Annelene Adolphs, die genau wie Präsident Peter Schöner einstimmig für die kommenden drei Jahre in ihrem Amt als Geschäftsführerin bestätigt wurde.

Doch genauso gelte es, Bewährtes zu bewahren. So wird Professor Dr. Winfried Böttcher dem Europaverein auch weiterhin als Wissenschaftlicher Berater zur Verfügung stehen. Und natürlich bleibt das Grundsatzziel, Schülern die europäische Idee zu vermitteln, im Blickpunkt. Etwa durch die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der Realschule Patternhof, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert.

„Passend zur Unterzeichnung der Römischen Verträge“, zieht Annelene Adolphs einen Vergleich. So steht am 9. Juni ein Schülerprojekt ebenfalls unter der Überschrift „Nachdenken über Europa“ auf dem Programm. Auf freiwilliger Basis werden Realschüler ergründen, wie „ihr Europa“ aussehen soll und ihre Ergebnisse während der Jubiläumsfeier am 10. Juni präsentieren.

Darüber hinaus bereitet Peter Schöner einen Vortrag über die Veränderungen, die die „Industrielle Revolution 4.0“ mit sich bringen wird, vor. Die Ausstellung „Zwischen den Fronten“ wird in Jülich, in Würzburg sowie auch im Bundesland Brandenburg zu sehen sein. Schließlich verleiht die GPB traditionell am 3. Oktober zum inzwischen 21. Mal den Europäischen Sozialpreis.

„Mir schwebt auch bereits ein würdiger Preisträger beziehungsweise eine würdige Preisträgerin vor“, betont Peter Schöner, ohne einen Namen zu nennen. Europa wird also auch in Eschweiler im Gespräch bleiben. Nicht zuletzt Dank der Aktivitäten der GPB.

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