Peter De Rooy: Zum Geburtstag gibt es einen neuen Song

Von: Laura Beemelmanns
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Sein Keyboard hat er immer mit dabei. Es ist ebenso sein Markenzeichen wie seine Sonnenbrille. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Peter De Rooy, sein richtiger Name ist Peter Diederichs, ist ein Eschweiler Schlagersänger. Er hat sich ein großes Ziel gesetzt. Einmal möchte er am richtigen Tag, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein. Einmal möchte er auf ebenso großen Bühnen stehen wie die vielen Schlagerstars es heute bei Aachen Olé tun.

Laura Beemelmanns hat sich mit ihm über den Start seiner Karriere, seine Pläne und seine Wünsche für die Zukunft unterhalten. Und darüber, was er seinen Fans zurückgeben möchte.

Im Jahr 2012 haben Sie Ihre Karriere als Sänger gestartet. Was ist seither geschehen?

De Rooy: Begonnen habe ich mit der Debüt-Single „Ganz in Gedanken“. Die habe ich in gleich drei Versionen aufgenommen und herausgebracht. Da gibt es zum einen den Lagerfeuer-Mix für romantische Stunden, einmal eine Disco-Version, um das Tanzbein in der Diskothek zu schwingen, und einmal eine Radio-Version. Danach habe ich noch mehrere Songs veröffentlicht.

Drei an der Zahl. Es kam dann ein Mallorca-Knaller, so nenne ich den Song „Mallorca, heiße Insel“. Ein Jahr später habe ich den nächsten Song aufgenommen. Ihn habe ich „Federwolken“ genannt. Der kam ganz aus meinem Herzen. Ebenso wie „Funkelnde Perlen“, das ist mein Sommerhit für das Jahr 2014.

Sie haben da aber noch einen Song in petto, oder?

De Rooy: Ja, den nächsten Song gibt es schon, veröffentlicht ist er aber noch nicht. Er heißt „Wie weit kann ich für ein Wunder gehen“.Ich habe schon ein Video auf Youtube veröffentlicht. Ich denke, dass ich ihn erstmal dort lasse. Wenn die Klicks sich dann in einer vierstelligen Höhe befinden und ich weiß, dass der Song meinen Fans gefällt, dann werde ich ihn auch veröffentlichen.

Inwiefern ist der Song etwas ganz Anderes? Zeigt er eine neue Seite von Ihnen?

De Rooy: Der Song ist nicht so ganz in der Discofox-Schiene. Er ist eher am Rande einer Ballade. Ich denke, er ist ganz gut gelungen.

Haben die Songs, das Schlager singen, irgendetwas in Ihrem Leben verändert?

De Rooy: Für mich hat sich natürlich einiges verändert. Ich war viel unterwegs und bin es immer noch. Ich habe durch Auftritte und einige Benefiz-Veranstaltungen auch viele Städte kennengelernt. Ich war beispielsweise sehr viel in Hessen unterwegs. Da kommen am Ende doch schon einige Bahnkilometer zusammen.

Viele Menschen mögen Ihre Musik. Wenn man sich Ihr Facebook-Profil so anschaut, gibt es durchweg positive Kommentare. Warum kommen Sie und Ihre Musik bei den Menschen an?

De Rooy: Ich befinde mich ja jetzt schon in einem etwas reiferen Alter. Ich bin ja keine 20 mehr, sondern 50 plus, das kann ich ruhig verraten. Meine Musik wird von Jung und Alt gehört. Das ist eine ganz schöne und positive Sache. Meine Musik ist aber auch tanzbar und ich denke, dass auch meine Texte viele Menschen ansprechen.

Und jetzt mal ganz ehrlich: Gibt es mehr weibliche oder mehr männliche Fans?

De Rooy: Das ist in etwa gleich. Es ist zwar von Veranstaltung zu Veranstaltung anders, aber das ist auch ganz gut so. In der Regel gibt es aber mehr weibliche Fans.

Es gibt von Ihnen auch einige Youtube-Videos. Auch dort finden sich überwiegend positive Kommentare. Bei Ihrem „Gedankenlos Dance Mix“ hingegen ist die Kommentar-Funktion gesperrt. Warum?

De Rooy: Das muss ich erst mal belächeln, aber klar, über solche Dinge muss man auch sprechen. Es gibt natürlich auch viele Neider. Ein Schlagersänger hat nicht nur gutgesonnene Fans, sondern auch diejenigen, die einem nichts gönnen. So kommt es auch dazu, dass man negative Kritik bekommt.

Wie genau gehen Sie denn damit um?

De Rooy: Es gibt da zwei ganz tolle Funktionen: das Ignorieren und Löschen. Das ist dann je nur ein kleiner Mausklick für mich, mehr nicht. Wenn es zu tief unter die Gürtellinie geht, dann nutze ich diese Funktion. Man darf die Kritik auch nicht so sehr an sich heran lassen.

Das kann man sich sogar antrainieren. Und das habe ich getan. Ich will mir ja nicht selbst schaden. Ich möchte auch weiterhin Musik machen und das ist ja auch ein Ziel von mir. Ich wünsche mir, dass es so bleibt und ich auch weiterhin so damit umgehen kann.

Ist denn Peter de Rooy ein anderer als Peter Diederichs und kann besser damit umgehen?

De Rooy: Ich werde immer dieselbe Person sein. Aber klar, privat ist privat und der Sänger ist der Sänger. Dann verkörpere ich natürlich jemand anderes. Aber ich denke, dass das auch ganz normal so ist.

Und welche Pläne hat Peter de Rooy für die Zukunft?

De Rooy: Oh, da steht eine ganz tolle Geschichte an. Ich habe im vergangenen Jahr einen ganz tollen Songtext verfasst. Da hat es meine Muse mal wieder gut mit mir gemeint. Ich habe einen „Rügen-Song“ geschrieben. Dafür habe ich mich schlau gemacht über dieses schöne Fleckchen Erde.

Dort gibt es dichte Buchenwälder, Kreidefelsen und weiße Strände. Das alles habe ich in ein Paket gepackt und einen schönen Song daraus gemacht. Er heißt „Sommernacht auf Rügen“.

Weiß die Insel vielleicht schon von ihrem Glück?

De Rooy: Ja, den Song werde ich auch der Touristik vor Ort anbieten. Gerade feilen wir aber noch an der Melodie. Der Song wird im nächsten Monat eingesungen. Im Oktober, genauer gesagt am 5. Oktober, an meinem 53. Geburtstag, soll der Song dann veröffentlicht werden. Es wird dazu auch einen Auftritt geben. Wenn alles in trockenen Tüchern ist, werde ich mehr Infos bekanntgeben.

Ist das auch ein Geschenk an Ihre Fans?

De Rooy: Ich möchte meinen Fans natürlich auch gerne etwas zurückgeben. Allerdings nicht nur mit diesem Song. Ich habe vor zwei Jahren die Garageneinfahrt gepflastert. Davon sind noch jede Menge Pflastersteine übrig. Ich habe mir also gedacht, dass ich in meinem Garten eine Außentribüne von 18 bis 20 Quadratmetern baue. Angefangen habe ich schon.

Ich möchte dann jedes Jahr ein Event bei mir Zuhause machen. Dann lade ich Fans und Freunde ein. Es werden auch Sängerkollegen und -kolleginnen dazu kommen, so viel kann ich schon verraten.

Und was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft?

De Rooy: Der große Wunsch für die Zukunft ist, ganz aktuell: Aachen Olé. Peter de Rooy – einmal bei Aachen Olé, wenn auch nur als Vorinterpret. Das wäre ein großer Traum von mir.

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