Eschweiler - Pennäler sind fit für die nächste Radsaison

Pennäler sind fit für die nächste Radsaison

Von: ran
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Fit für die „Radfahrsaison“: Die Fünftklässler der Bischöflichen Liebfrauenschule erhielten von Polizeihauptkommissar Udo Eibert (links) wichtige Infos zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

Eschweiler. Momentan verhindern die Wetterbedingungen, den Weg zur Schule, zu Freunden oder zu anderen Freizeitgestaltungen mit dem Fahrrad anzutreten. Doch nicht mehr allzu lange, dann steht die „Fahrradsaison“ wieder vor der Tür. Höchste Zeit für die Schüler der 5. Jahrgangsstufe der Bischöflichen Liebfrauenschule, die bereits während ihres letzten Grundschuljahrs eine Radfahrausbildung erhielten, ihre Kenntnisse zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr aufzufrischen und zu erweitern.

Vier Tage lang besuchte Polizeihauptkommissar Udo Eibert von der Direktion Verkehr die Gymnasiasten, um in allen vier Klassen der Jahrgangsstufe, jeweils eine Doppelstunde lang Themen wie „Der Fahrradhelm“, „Das verkehrssichere Fahrrad“ sowie „Linksabbiegen“ zu behandeln.

„Das Fahrrad spielt auch als Spielgerät bei Kindern nach wie vor eine große Rolle“, erklärt Udo Eibert. Und Lehrer Matthias Kremer ergänzt: „Ich schätze, dass bei gutem Wetter ein Drittel unserer Schüler mit dem Fahrrad zur Schule kommt.“ Umso wichtiger, dass die Kinder über ein verkehrssicheres Rad verfügen, dieses beherrschen und natürlich einen Helm tragen. „Von großer Bedeutung ist ebenso, die Eltern zu erreichen.

Um dies zu gewährleisten, gebe ich den Kindern zwei themenbezogene Hausaufgaben mit auf den Weg. Sie sollen ihren Eltern deutlich machen, wie wichtig das Tragen eines Helms ist und sie auffordern, das Rad vor Saisonbeginn von einem Profi, also einem Fahrradhändler, inspizieren zu lassen. Die Kinder sollen ihre Eltern also, falls sie es nicht ohnehin schon sind, zu Vorbildern erziehen“, nennt Udo Eibert eines der Ziele.

Kurz zuvor hatte der Polizist gemeinsam mit den Schülern das richtige Verhalten beim Linksabbiegen erarbeitet. So heißt es, sich zunächst nach hinten umzuschauen. Ist der Weg frei, folgt ein Handzeichen nach links und das Einordnen zur Mitte der Straße hin. Selbstverständlich sind die Vorfahrtszeichen zu beachten. Ist keines vorhanden, gilt die Regel „Rechts vor Links“. „Fährt man auf eine Ampel zu, die von Grün auf Gelb umspringt, heißt es, anzuhalten“, machte Udo Eibert den jungen Straßenverkehrsteilnehmern deutlich. Und: „Steht ein Polizist auf der Kreuzung, sind dessen Zeichen und Weisungen unbedingt zu beachten“, so der Hauptkommissar.

Dieser unterstreicht, dass die Polizei Verkehrsschulungen für jede Altersklasse anbietet. „Diese beginnen im Kindergarten mit dem Fußgängertraining und werden in der Grundschule sowie in der Unterstufe der weiterführenden Schulen fortgesetzt. In der Oberstufe steht dann der sogenannte Crash-Kurs NRW auf dem Programm, der mit recht drastischen Bildern Folgen von Verkehrsunfällen darstellt. Wir sind aber ebenso in berufsbildenden Schulen tätig und bieten darüber hinaus auch Senioren die Möglichkeit, an Schulungen teilzunehmen“, macht Udo Eibert deutlich. Die Fünftklässler der Bischöflichen Liebfrauenschule sind jedenfalls vorerst fit. Nun liegt es auch an den Eltern, mit gutem Beispiel voranzugehen.

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