Pastor Ferdi Bruckes übernimmt Pfarren Weisweiler und Hücheln

Von: Jürgen Lange
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Informierte am Morgen seine Gemeinden: Pastor Ferdi Bruckes wird neuer Seelsorger in Weisweiler und Hücheln. Foto: J. Lange

Eschweiler/Stolberg. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber wohin die Reise gehen wird schon: Pastor Ferdi Bruckes wird durchaus in der Nähe bleiben, wenn er schon die ans Herz gewachsenen Pfarreien auf dem Donnerberg und der Liester nach 16 Jahren verlassen muss.

Am Morgen teilte er die Entscheidung im Gottesdienst seinen Gemeinden mit. Der 51-Jährige wird in Eschweiler die Fusionsgemeinde St. Severin Weisweiler und St. Johannes Baptist Hücheln übernehmen.

„Es müssen zwar noch abschließende Gespräche geführt werden”, sagt Bruckes, aber im Grunde sei die Entscheidung klar. In den Eschweiler Stadtteilen wird der katholische Seelsorger die Nachfolge von Pastor Franz-Josef Wynen übernehmen, der in den Ruhestand tritt und im Oktober von seiner Gemeinde verabschiedet wird.

„Es müssen auch noch eine Reihe organisatorischer Fragen geklärt werden”, so Bruckes, von denen auch der Zeitpunkt seines Umzugs abhängig sein werden. Spätestens zum 31. Dezember des Jahres soll dies aber der Fall sein, bestätigte Bistumssprecher Franz Kretschmann.

„Angesichts der Tatsache, dass ich hier gehen muss, ist das eine Lösung, mit der ich leben kann”, so Bruckes weiter. Die beiden Pfarren seien überschaubar und böten die Chance, langsam neu anfangen zu können, so der 51-jährige Geistliche, der auf dem Donnerberg und der Liester zwei große Gemeinden betreut. Es habe auch eine Reihe von Alternativen gegeben, die er während der letzten Wochen mit dem Bistum diskutiert habe.

Die Versetzung von Pastor Ferdi Bruckes steht im Zusammenhang mit der Fusion von sieben Pfarrgemeinden im Stolberger Norden, die fortan von Pastor Hans-Rolf Funken geführt werden. Wer als zweiter Geistlicher dazustoßen wird, ist derweil noch nicht geklärt.
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