Partner aus Wattrelos zu Gast in Eschweiler

Von: mah
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Die Reisegruppe aus Wattrelos freute sich bei sommerlichem Wetter auf ihre Tour durch die Indestadt und darüber hinaus. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler. Trotz viel Verkehr und Stau bei über 30 Grad, erreichte der Reisebus, zum Glück mit Klimaanlage ausgestattet, mit über 50 Bürgerinnen und Bürger aus Eschweilers Partnerstadt Wattrelos die Indestadt pünktlich um 11 Uhr.

Ehe der überwiegend katholisch gestaltete Austausch die Angereisten in diesem Jahr von Röthgen über Wenau bis nach Nothberg führte, wartete zunächst ein stattliches Empfangskomitee im Jugendheim St. Marien. Hartmut Fröhlich, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees, Hermann Gödde, technischer Beigeordneter der Stadt, Karen Leuchter, Mariethreß Kaleß und die Geistlichkeiten Pfarrer Michael Datené, Hannokarl Weißhaupt und Christoph Graaff freuten sich auf die zahlreichen Besucher, nachdem man im vergangenen Jahr die Partnerstadt besucht hatte.

Seit über 20 Jahren besteht nun der von Pfarrer Wienand aus Hastenrath ins Leben gerufene Austausch, der auch außerhalb der Karnevalszeiten beider Städte das Band zwischen Wattrelos und Eschweiler bekräftigt. Nach der ersten Stärkung mit frischen Getränken begrüßte Pfarrer Weißhaupt die Reisegruppe, während Raymond Vanisaker, städtischer Dolmetscher aus Wattrelos, das Gesprochene ins Französische übersetzte. Auch Gödde grüßte herzlich und gab das Wort dann an Prêtre Raymond Dhalluin, Geistlicher aus der Partnerstadt, weiter, der an diesem Tag gemeinsam mit seinen indestädtischen Kollegen die Messe abhalten sollte. Auch Dhalluin brachte seine Dankbarkeit für die Freundschaft der Partnerstädte zum Ausdruck.

Ehe es mit dem Tagesprogramm so richtig losging, bedankte sich Gödde bei den Organisatoren, allen voran bei Fröhlich, die mit ihrem Engagement die Partnerschaft belebten. Zur Mittagszeit kehrte die Gruppe dann in die Kirche St. Marien ein und zelebrierte die Heilige Messe – nicht nur ein Bekenntnis zum Glauben, sondern auch zur französisch-deutschen Freundschaft.

Anschließend folgte, in das Jugendheim St. Marien zurückgekehrt, eine Mahlzeit, die Kraft für die weiteren Stunden und Unternehmungen spenden sollte. Im Burgfeld wurde zusammen gegessen, getrunken und erzählt, dann ging es nach Wenau zur ehemaligen Klosterkirche St. Katharina. Bei sommerlichen Temperaturen führte die Besichtigung in das kühle Kloster und brachte den Reisenden aus Wattrelos die heimische Kultur näher.

Nach Nothberg führte der Weg im Anschluss, wo zunächst zur Kaffeezeit eine Pause eingelegt wurde. Am frühen Abend folgte in St. Cäcilia eine Marienandacht, ehe sich der Tag dem Ende entgegen neigte. Der rege Austausch wurde mit einem Abendimbiss und der Verabschiedung abgerundet, bevor Prêtre Dhalluin und seine Gruppe wieder den Weg Richtung Heimat einschlugen – in der Hoffnung auf eine gleichwohl rasche wie sichere 280 Kilometer lange Rückreise nach einem kurzweiligen Tag.

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