One Minus und Ossi Guitar: Ein gegensätzliches Musiker-Duo

Von: jw
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One Minus und Ossi Guitar begeisterten das Publikum im Gürzenich am Freitagabend mit ihrer lockeren und witzigen Art und vor allem mit ihrer ausdrucksstarken Musik. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. One Minus und Ossi Guitar waren mit ihrem Programm „That‘s why they dont call it blues“ im Gürzenich zu Gast. Mit viel Humor, Charme und handgemachter Musik begeisterten sie ihr Publikum. Bereits zum dritten Mal ist das Dueo in Eschweiler aufgetreten und es sollen noch einige Termine folgen.

Gefunden haben sich die beiden durch Zufall. Ossi suchte für seine damalige Band einen Bassisten und daraufhin meldete sich Daniel Baron alias One Minus. Nur durch den E-Mail-Kontakt waren sie sich sofort sympathisch, sie probten daraufhin mit dem anderen Bandmitglied zusammen und blieben am Ende zu Zweit übrig. Begonnen haben sie mit Straßenmusik und entschieden sich später, auch in weiteren Locations zu spielen.

In Eschweiler war es das dritte Mal, dass sie in dieser Konstellation aufgetreten sind – und es sollen noch einige Termine folgen.

Für Baron war es am Freitagabend ein Heimspiel und darauf freute er sich ganz besonders. Ossi Guitar und Baron schwärmten bei ihrem Konzert voneinander und es wurde deutlich, dass die beiden sich gesucht und gefunden haben.

Baron ist begeistert von Ossis Art, und schon bei der ersten Begegnung war es „Wow“, wie er sagte. „Ossi ist ein Vollblutmusiker und gibt alles auf der Bühne. Bei der Bühnenpräsenz kann ich noch einiges von ihm lernen.“ Doch nicht nur Baron schwärmte, auch Ossi konnte nur ein Loblied auf Baron singen. „Daniel ist sehr akribisch und seine Musik ist sehr vielschichtig.“

Bei den beiden Musikern bekommt der Satz „Gegensätze ziehen sich an“ nochmal eine ganz andere Bedeutung: Sie versuchen bewusst, diesen in ihrer Musik umzusetzen. Denn beide sind davon überzeugt, dass Gegensätze sich nicht ausschließen, außerdem sei die Musik viel wichtiger und es gehe darum, sich durch diese mitzuteilen. Und das setzen die Künstler auch um. Baron geht in die Richtung Postpunk, Indie und Alternative. Er spielte an diesem Abend sehr viel von seinem aktuellen Album „Oracle“. Wohingegen Ossi eine „One Man Punk Band“ widerspiegelt.

Er spielt das, was er will – ob das nun Reggea, Punk oder Pop ist, entscheidet er oftmals kurzfristig auf der Bühne. Es ist am Anfang eines Konzertes nie abzusehen, was während diesem dann schließlich gespielt wird. Ossi versteht unter Punk, die Freiheit das zu spielen, was er möchte. An diesem Abend spielte er Lieder wie „Einer von Milliarden“ oder auch „Alles, was du hast“. Es ist ihm sehr wichtig, dass hinter jedem Lied eine Geschichte steckt und er sich mit der Musik mitteilen kann.

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