Ohne Helm sollte sich niemand aufs Rad schwingen

Von: jana
Letzte Aktualisierung:
verkehrssicher2_
Mit Helm, Licht und Handzeichen auf der sicheren Seite: die Sextaner der Liebfrauenschule mit Oberkommissar Udo Eibert bei der Verkehrserziehung. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Das Licht funktioniert, der Helm ist angeschnallt, helle Kleidung angelegt - erst wenn diese Sicherheitsmaßnahmen erfüllt sind, können sich die Sextaner der Liebfrauenschule aufs Rad schwingen.

Denn im alltäglichen Verkehrschaos gibt es nichts wichtigers, als die richtige Sicherheitsausstattung für die kleinen Radfahrer.

Man muss sich das so vorstellen: Es ist Winter, die Mädchen und Jungen der 5. Klassen machen sich früh morgens auf den Weg zur Schule. „Ein Helm? Nee, der kratzt. Außerdem sehen meine Haare darunter blöd aus”, denken sich die meisten Kinder, wenn es um die umstrittene „Helmfrage” geht.

Wenn dann noch dunkelblaue oder gar schwarze Jacken modern sind, ist die Sicherheit der jungen Radfahrer kaum noch gewährleistet. Vor allem, wenn sich Berufstätige, viel zu spät aufgestanden und mit dem Frühstücksbrötchen im Mund, auf den Weg zur Arbeit machen.

Nach dem Motto „die grüne Ampel krieg ich noch, ich war schon zu spät” sind die morgendlich Gestressten schonmal öfter etwas schneller unterwegs. Wenn sie die Kinder dann wegen zu dunkler Kleidung oder gar fehlendem Licht am Fahrrad nicht früh genug erblicken, ist es oft zu spät für eine Vollbremsung.

Aus diesem Grund besuchte am Donnerstag Udo Eibert, Oberkommissar der Polizei Eschweiler, die Fünftklässler der Liebfrauenschule.

Zwei Stunden lang paukte der Polizist, der seit zehn Jahren als „Verkehrserzieher” an weiterführenden Schulen unterwegs ist, mit den Kindern Vorfahrtsregeln und die Bedeutung von Verkehrsschildern. Dabei vertieften die Pennäler ihr bei der Radfahrausbildung in der 4. Klasse erworbenes Wissen.

„Wichtig ist vor allem, dass die Eltern ein gutes Vorbild für ihre Kinder sind und stets auf deren Sicherheit achten. Die Familien sollten ihre Fahrräder auch beim Radhändler auf Verkehrssicherheit prüfen lassen”, bekräftigte Oberkommissar Udo Eibert.

Und die Sicherheit ihrer Schützlinge sollte es den Eltern schließlich wert sein, dem Fahrradspezialisten einen Besuch zur Sicherheitsprüfung abzustatten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert