Eschweiler - Ohne Ehrenamtler wäre Stadt ziemlich tot

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Ohne Ehrenamtler wäre Stadt ziemlich tot

Von: ran
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Stehen für uneigennütziges E
Stehen für uneigennütziges Engagement zum Wohle der Gesellschaft: die indestädtischen Ehrenamtler, die im Ratssaal stellvertretend ausgezeichnet wurden. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Sie gehören zu den wichtigsten Stützen der Gesellschaft und reiben sich nicht selten für andere auf - ehrenamtlich tätige Menschen, die sich in vielfältigster Weise für das Allgemeinwesen engagieren.

Am Montagabend wurden nun während einer Feierstunde zum „Tag des Ehrenamts” im vollbesetzten Ratssaal stellvertretend sechs Einzelpersonen und eine Gruppe aus Eschweiler ausgezeichnet, die ihre Kraft zum Teil seit Jahrzehnten unentgeltlich für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen.

„Heute ist ein Tag, an dem es heißt, Dankeschön zu sagen”, leitete Bürgermeister Rudi Bertram die Begrüßung der zahlreichen Gäste ein. „Ehrenamtler auszuzeichnen, ist nicht nur schön, es ist auch wichtig. 23 Millionen Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich tätig. Ohne sie würde auch eine Stadt wie Eschweiler nicht mehr mit Leben erfüllt sein”, so der Verwaltungschef.

Dabei dürfe aber kein Ehrenamtler vergessen, dass sein Engagement Spaß machen müsse und nicht zur Last werden dürfe. „Nicht selten ist es auch so, dass Ehrenamtler mit Kritik konfrontiert werden. Doch eines muss klar sein: Nur wer nichts tut, wird nicht kritisiert”, betonte Rudi Bertram. „Ehrenamtler sichern das soziale Gefüge, deshalb gilt mein Dank auch all denen, die heute nicht geehrt werden.” Darüber hinaus lohne es sich, auch einmal darüber nachzudenken, dass die Stadt von ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitikern regiert werde. „Und wir brauchen Menschen, die sich politisch engagieren”, schloss der Bürgermeister.

Mit René Külzer hielt anschließend ein Mann die Festansprache, der auf langjährige Erfahrung in Sachen Ehrenamt zurückblicken kann. „Ehrenamtliches Engagement führt zu einem stärkeren Zusammenhalt in der Gesellschaft. Solidarität, ein Wort das etwas aus der Mode gekommen ist, steht für gemeinsame Werte und Ziele sowie die Unterstützung anderer.

Ehrenamtler stellen ihre eigenen Bedürfnisse bewusst zurück, gehen auf andere zu, übernehmen Verantwortung und helfen anderen”, lobte der Festredner. Ohne Ehrenamtler sei das Vereinswesen nicht vorstellbar, ein Spielbetrieb im sportlichen Bereich käme nicht zustande, zahlreiche Klassenzimmer könnten ohne ehrenamtliches Engagement der Eltern nicht renoviert und so mancher Krebspatient ohne diese Idealisten nicht so umsorgt werden, wie dies derzeit geschehe, nannte René Külzer einige Beispiele einer schier endlosen Liste.

Dabei sei das Gemeinwesen immer mehr auf dieses selbstlose, ehrenamtliche Engagement angewiesen. „Das Eintreten für andere ist das Eintreten für die Gemeinschaft”, machte er deutlich. Dabei reiche ehrenamtliches Engagement bis in lebensrettende Bereiche hinein. „Die Hilfe durch die Freiwillige Feuerwehr und den Katastrophenschutz wird zu einem sehr großen Teil ehrenamtlich verrichtet”, so René Külzer. „Ich ziehe meinen imaginären Hut vor ihnen”, zollte er allen Ehrenamtlern abschließend symbolisch höchsten Respekt.

Musikalisch wurde die würdige Feierstunde vom Männer-Quartett „Harmonie” unter der Leitung von Dr. Christian Hauptmann mit Liedern wie „All mein Gedenken”, dem „Chor der Geier” aus dem Dschungelbuch sowie „Wenn alle Brünnlein fließen” gestaltet.
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