Offene Grüne Pforte gewährt Einlicke in besondere Gärten

Von: se
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Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Bereits seit sechs Jahren veranstaltet die Volkshochschule (VHS) die „Offene grüne Pforte“ bei der die Teilnehmer einen Blick in besonders schöne Gärten der Indestadt werfen können. Hans-Werner Schmidt, Leiter der VHS, freute sich darüber auch in diesem Jahr wieder viele Interessierte begrüßen zu können. „Die Veranstaltung ist auf 25 Plätze begrenzt und war nur wenige Stunden nach der Erscheinung des Programmheftes komplett ausgebucht.“

Doch nicht nur das Schauen und Staunen stand an diesem Tag im Vordergrund, sondern auch das Nachfragen. „Es geht darum, dass die Teilnehmer auch Fragen stellen können“, meinte Schmidt. Und das taten sie auch. Bereits im ersten Garten von Rita Emmerling zeigten sich die Teilnehmer begeistert und ließen sich ihre Gestaltungsidee erklären. „Ich liebe Buchs- und Formschnitte“, erklärte die Gastgeberin, deren harmonischer und großzügiger Grün-Garten hauptsächlich aus Buchsbäumen und schönen Bonsais besteht.

Vor fünf Jahre hatte die Indestädterin ihren Garten schon einmal für die Veranstaltung der VHS geöffnet und zeigte den vielen Interessierten nun, was sich seitdem verändert hat. „Vor fünf Jahren standen meine Buchsbäume noch in Töpfen auf der Terrasse, da sie aber immer größer wurden, habe ich sie mit und mit ausgepflanzt.“ Auch mediterrane Pflanzen, wie ein Oliven- und ein Zitronenbäumchen, zieren den Garten in Dürwiß.

Nach vielen Anregungen machten sich die Teilnehmer auf in den nächsten Garten. Dieser gehört Therese und Jakob Contzen und befand sich nur wenige Straßen weiter. Dort erwartete die 25 Teilnehmer ein anderes Bild. Auf einer Gartenfläche von rund 500 Quadratmetern bewunderten sie einen vielfältigen Hausgarten samt Gemüse, Obst, Beeren, Kräutern sowie Rosen- und Staudenbeeten.

Auch Kartoffeln, Kohl, Möhren und Zwiebeln baut das Ehepaar an. Nur mit den Tomaten sei man in diesem Jahr nicht ganz so zufrieden gewesen: „Durch das schlechte Wetter sind die Tomaten in diesem Jahr sehr mitgenommen worden“, erklärte Therese Contzen, die darauf verwies, dass es immer weniger Gemüsegärten gebe. „Die Gemüsegärten werden leider immer weniger, da vielen Gärtnern einfach die Geduld fehlt.“ Bei den Contzens hingegen ist die Gartenarbeit klar verteilt. „Frau Contzen ist für die Blumen und Herr Contzen für das Gemüse zuständig“, berichtete Schmidt den Teilnehmern.

In diesem Jahr führte die Veranstaltung die Teilnehmer auch nach Langerwehe-Heistern und Inden-Altdorf. Bei Waldemar und Katharina Kamarys bestaunte man Formgehölze und die seltenen Sumpfzypressen und Pfennigbuchen. Mit einem Teich samt Bachlauf sowie Stauden und Gräsern begeisterte der Garten von Bernd und Monika Otten. Im Garten von Dagmar und Norbert Leonards, der aus einem Wasserlauf und –flächen sowie einem Gemüsegarten, Rosen und einem kleinen Knotengarten bestand, ließen die Teilnehmer den Tag gemütlich ausklingen.

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