Nur noch neun Teams: Blausteinsee-Cup geht in heiße Phase

Von: ran
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Außenristpass: Nach dem Sieg über Germania Teveren zeigten die Spieler von Rhenania Eschweiler auch im Spiel um den Gruppensieg gegen Armada Euchen Würselen technisch guten Fußball. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Zwischenrunde beim 20. Blausteinsee-Cup von Rhenania Lohn nimmt Konturen an: Nach Jugendsport Wenau, dem SC Berger Preuß, den Gastgebern von Rhenania Lohn und dem TuS Langerwehe schafften am Sonntagnachmittag Rhenania Eschweiler und Armada Euchen Würselen den Sprung unter die letzten neun Mannschaften des Traditionsturniers.

Die auf dem Papier favorisierten Landesligakicker von Germania Teveren erwischten einen „gebrauchten“ Tag und schieden nach zwei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg als Letzter der Vorrundengruppe C aus.

Als Meister der Kreisliga C und somit B-Liga-Neuling überzeugten andererseits die zunächst als Außenseiter gestarteten Rhenanen gegen die beiden höherklassig aktiven Kontrahenten auf der ganzen Linie und siegten sowohl gegen Teveren als auch den A-Ligisten Armada Euchen Würselen mit jeweils 1:0.

Aus einer sicheren Defensive heraus setzte die Elf von der Pumpe im ersten Spiel des dritten Turniertages gegen die Germanen immer wieder kleinere und mit zunehmender Spielzeit auch größere Nadelstiche. Die Passwege des Gegners wurden konsequent zugestellt, die Mannschaft aus dem Fußballkreis Heinsberg zeigte sich offensiv ziemlich ratlos und wurde nur seltenst gefährlich.

Und geschah dies doch einmal, war Rhenania-Torwart Mike Jandeleit auf dem Posten. So fiel das letztlich entscheidende Tor zum 1:0-Sieg für die Rhenania eigentlich nicht überraschend. Stephan Rüttgers flankte in der 28. Spielminute von der rechten Seite und fand im Zentrum mit Tobias Wirtz einen Abnehmer, der per Direktschuss den Ball ins Tor beförderte.

Kurz darauf war sogar das 2:0 möglich, doch eine weitere Flanke in den Teverener Strafraum passierte alle Angreifer und Verteidiger und rauschte am Kasten vorbei. Zwar kam es in der Schlussphase zu der einen oder anderen ansatzweise brenzligen Situation im 16er der Rhenanen, wirkliche Großchancen erspielte sich Teveren jedoch nicht, so dass die Elf von Trainer Simon Bündgens beim Schlusspfiff die ersten drei Punkte auf dem Konto verbuchen konnte.

Da im zweiten Spiel des Tages auch Armada Euchen Würselen die Oberhand behielt und Germania Teveren mit 2:0 in die Schranken wies, standen die beiden für die Zwischenrunde qualifizierten Teams bereits vor der abschließenden Begegnung der Vorrundengruppe C fest. Im direkten Vergleich zwischen der Rhenania und Euchen ging es also „nur“ noch um den Gruppensieg, für den das Team von der Pumpe einen weiteren „Dreier“ benötigte.

Angesichts der sehr hohen Temperaturen ließen es beide Mannschaften zunächst relativ ruhig angehen. Wobei die Indestädter mit einem Konter in der zwölften Minute für Gefahr vor dem Euchener Tor sorgten, als Pascal Cremer seinen beherzten Alleingang mit einem Schuss aus der zweiten Reihe abschloss. Der gefährlich abgefälschte Ball verfehlte sein Ziel nur knapp.

Einige Minuten später prüfte Michael Wieczorek den Armada-Torhüter mit einem Schuss ins kurze Eck. Der gleiche Spieler war dann in der 22. Minute erfolgreich, als er eine Hereingabe auf den kurzen Pfosten aus spitzem Winkel ins lange Eck verwandelte. Gut 20 Minuten später war der zweite 1:0-Sieg des B-Liga-Aufsteigers und somit der Gruppensieg unter Dach und Fach. Bereits am Dienstag warten somit zwei weitere anspruchsvolle Aufgaben auf die Eschweiler Rhenania.

In der Gruppe A der Zwischenrunde kreuzt die Bündgens-Elf die Klingen mit zwei Bezirksligisten: Um 18.30 Uhr geht es zunächst gegen den TuS Langerwehe, 60 Minuten später warten die Jugendsportler aus Wenau. Die Begegnung zwischen Langerwehe und Wenau beschließt ab 20.30 Uhr den ersten Zwischenrunden-Spieltag.

Der Gruppensieger zieht direkt in das Halbfinale, das am Samstag ausgetragen wird, ein. Der Gruppenzweite muss darauf hoffen, eine bessere Bilanz aufzuweisen als die Zweiten der Zwischenrundengruppen B und C.

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