Eschweiler - Nur ein Senior durchbricht die Dominanz von Dennis Merö

Nur ein Senior durchbricht die Dominanz von Dennis Merö

Von: mut
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Eschweiler. Traditionell vor dem Weihnachtsfest geben die Wasserfreunde Delphin Eschweiler ihren jüngsten Aktiven die Möglichkeit, den Eltern und Verwandten die Schwimmfortschritte des vergangenen Jahres zu präsentieren.

Altersgerecht wurden zu diesem Zweck am Samstag die Jahrgangsmeister über 25 Meter Freistil und 25 Meter Rücken gesucht.

Von ihren jeweiligen Trainern und Übungsleitern gut vorbereitet, versuchten sich etwa 40 Kinder der Jahrgänge 1995 bis 2005 über die Wettkämpfe über nur eine Bahn. Obwohl ausdrücklich das olympische Motto „dabei sein ist alles” im Vordergrund stand, zeigten schon die Kleinsten ansprechende Leistungen - nicht nur in Form von guten Zeiten, sondern vor allem durch stilistisch gute Schwimmbewegungen.

Hervorzuheben sind ausdrücklich die Leistungen der jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer: Jule Maletz, Hanna Otte, Maya Waldmann, Nerea Münstermann, Sarah Kastenholz und Klara Bleyer sowie Matthias Töller, Ens Alagic und Joris Felkel begeisterten alle Athleten und Zuschauer, weil sie ohne anzuhalten und so schnell sie konnten eine ganze Bahn geschwommen sind.

Weitere Teilnehmer waren: Janin Fest, Maya Hartmann, Valerie Kastenholz, Janina Roschei, Eva Kastenholz, Johanna Bleyer, Martine Lenzen, Alina Keller-Bormann, Maike Schiffer, Christine Lenzen, Pairs Conner, und Andee Geist bei den Mädchen sowie Fabian Schmitz, Marco Engels, Tom Palmhoff, Linus Malbertz, Joshua Stracke, Phil Koslowski, Jean Lenzen, Ahmed Asil, Justin Beißel, Yannick Roschei und Stefan Müller bei den Jungen.

Lersch-Gedächtnisschwimmen

Neben den Vereinsmeisterschaften der Kinder haben die Delphine am gleichen Wochenende auch die schnellsten Sprinter des Vereins im Rahmen des „Christian-Lersch-Gedächtnisschwimmens” gesucht. Aufgrund der kurzen Strecken von nur 50 Metern wagten sich Aktive aus den vier Wettkampfsparten Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball und Triathlon an den Start, was für eine besondere Atmosphäre bei diesem Wettkampf sorgte.

Das Regelwerk dieses Sprintpokals sieht vor, dass 50 Meter in allen vier Lagen Delphin, Rücken, Brust und Kraul geschwommen werden. Da für die Gesamtwertung die Summe aller über die vier Strecken erzielten Punkte bewertet wird, können sich auch besonders vielseitige Aktive weit vorne platzieren, ohne über die jeweiligen Einzelstrecken besonders in Erscheinung zu treten.

In diesem Jahr zeigte sich allerdings sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die Dominanz von Ausnahmetalenten. So waren Sarah Dollhausen in allen Strecken außer Rücken (Platz 3) sowie Dennis Merö in allen Strecken außer Brust (Platz 2) die Schnellsten und konnten am Ende der Veranstaltung völlig verdient die Pokale für die Gesamtsieger in Empfang nehmen. Über die Rückenstrecke der Damen konnten zumindest Larissa Hoch und Cindy Former die ansonsten überlegene Sarah Dollhausen schlagen. Die beiden wurden in der Gesamtwertung Zweite und Vierte. Den 3. Platz bei den Damen belegte Pauline Schmetz.

Bei den Herren gelang es ausgerechnet dem ältesten Teilnehmer der Veranstaltung, den Durchmarsch von Dennis Merö zu verhindern. Denkbar knapp schlug der 36-jährige Wasserballer Simon Münstermann den 18 Jahre jüngeren Vereinskollegen Merö. Sichtlich gezeichnet von diesem Kraftakt ging es anschließend für ihn aber nur noch darum, den 3. Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Der Zweite der Gesamtwertung, der Wasserballer Stephan Schorn, entpuppte sich anschließend als härtester Gegner von Dennis Merö über die Freistilstrecke.

Die Trainer aller Schwimmmannschaften freuten sich über die rege Beteiligung an den angebotenen Wettkämpfen und natürlich auch über die erzielten Zeiten. Insgesamt nahmen etwa hundert Aktive im Alter zwischen sechs und sechsunddreißig Jahren an den Meisterschaften teil, und viele Familien traten gleich mit mehreren Generationen an.

Um dieses besondere Engagement im Verein zu würdigen, wurde in der Wettkampfpause im Rahmen eines Staffelwettbewerbs die schnellste Familie des Eschweiler Schwimmvereins gesucht. Als Belohnung für den Trainingsfleiß und die vielen tollen Ergebnisse an einem rundum gelungenen Tag in der Schwimmhalle Jahnstraße spendierte der Jugendausschuss allen Kindern einen leckeren Weckmann.
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