„Null Uhr – Nachtaktiv“: Fotographienm von Eva Horstick-Schmitt

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Fotografien der Metropolen New York City, Barcelona, Paris und Tel Aviv zeigt Eva Horstick-Schmitt in ihrer Ausstellung „Null Uhr - Nachtaktiv“ in der Galerie Art Engert.

Eschweiler. „Null Uhr – Nachtaktiv“ ist der Titel der Ausstellung von Fotographien der international renommierten Fotografin Eva Horstick-Schmitt, die die Galerie Art Engert in Eschweiler, Wilhelmstrasse 73g vom 23. Juni bis 10. August zeigt.

Die Künstlerin studierte Kommunikationsdesign und Fotodesign an der Universität Dortmund, wo sie 2002 mit der Arbeit „Station Prrizren“ über ihre Erfahrungen im Kosovo-Krieg diplomierte. Internationale Luft in der Kunstszene schnupperte sie in jungen Jahren 1990 bis 1997 unter der Ägide des bekannten Sammlers Johannes Wasmuth, BH Rolandseck, der sie auf Reisen zu den großen internationalen Ausstellungen mitnahm und sie in die Welt der Kunst einführte.

Seitdem hat Eva Horstick-Schmitt viele Orte auf dieser Welt besucht und mit ihren Kameras erfaßt. Gelebt hat sie u.a. in NYC, London, Bonn, zeitweise im Kosovo. Fotoprojekte hatte sie u.a. im Kosovo, den USA, Europa und in Israel.

Als kritische aber auch mitfühlende Beobachterin stellt sie die Menschen und ihr Umfeld dar. Ihre Bilder sind nie schön, sondern wahrhaftig. Sie erzählen die Story vom Leben einzelner, nicht die der Schönen und Reichen, sondern der vom Leben mitgenommenen oder besser gesagt liegengelassenen.

Auf der anderen Seite schuf sie auch ästhetische Bilder aus urbanen Räumen, in denen sie Zuflucht suchte vor dem von ihr gesehenen Elend im Kosovo, Moskau und Süd-Afrika. Hochästhetische Bilder aus New York, Barcelona, Paris, London und anderen Städten. Ein schöner Traum von unserer Welt, wie es sein könnte, wenn nur die Menschen ihn nicht immer wieder stören und sich selbst zerstören würden. Auch hier will sie den sozialen Bezug herstellen. Das ist unsere Welt bei Abwesenheit von Gewalt, von Neid, von Haß.

Eva Horstick-Schmitt zeigt eine neue Welt, die den Frieden liebt und den Menschen aus Ost und West, Nord und Süd eine Heimat geben soll, noch verschwommen zwar aber doch in den Umrissen aus leuchtenden Farben erkennbar. Städte und Räume, Lichtreflexe und tanzende Skulpturen - wie der Eiffelturm , aufgenommen um Mitternacht. Zeitsprünge zeigen und das Leben, welches an uns vorbei rast, für einige Momente einzufangen.

Konstruierten Wahrnehmungen aus den Medien etwas entgegensetzen. Sie entflieht für einige Stunden dem Alltag und den Problemen einer Grossstadt und entrückt - verzaubert diese zu einem Bild, welches uns erzählt, dass diese Welt auch wunderbar sein kann , trotz aller Probleme, die sie uns tagtäglich in den Nachrichten serviert werden.

In „Null Uhr – Nachtaktiv“ zeigt die Galerie Art Engert erstmalig Arbeiten aus der urbanen Welt der Eva Horstick-Schmitt.

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