Nothberg schießt sich nach vorn

Von: jlm
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Claus-Dieter Nonnweiler-Storm (erreichte den zweiten Platz), Bezirksschießmeister Rolf Krause und Peter Mehr Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Sechs Bruderschaften des Bezirksverbandes der Deutschen Schützenbruderschaften Eschweiler fanden am Samstag von 13 bis 17 Uhr im Schützenheim Nothberg am Omerbach zum Schießen um den Peter-Roth-Bezirkswanderpokal zusammen.

Die Bruderschaften St. Sebastianus Nothberg (3 Teams), Ambrosius Hücheln (2), St.-Rochus-Bogen Hücheln (1), St. Sebastianus Dürwiß (1), St. Hubertus Bergrath (4), St. Blasius Kinzweiler (1) stellten insgesamt zwölf Mannschaften mit jeweils vier Schützen, die im Wettbewerb gegeneinander antraten.

Dabei kann ein jeder teilnehmen, auch der Behindertensport wird gefördert: „Es gibt für alles eine Möglichkeit und Hilfsmittel“, betont Bezirksbundesmeister Dieter Woche. „Manche nehmen sogar bis zur Bundesmeisterschaft teil.“

So auch Peter Mehr (St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nothberg), der nicht nur im Bezirksverband Eschweiler schießt, sondern auch bei Rundenwettkämpfen der Diözese Aachen teilnimmt und dabei im Durchschnitt von 150 möglichen Ringen 145 erreicht. An diesem Tag konnte er krankheitsbedingt jedoch nicht aktiv am Wettkampf teilnehmen.

Peter Roth (geboren am 09. Februar 1935 in Köln-Deutz) ist dabei eine bedeutende Persönlichkeit für das heutige Bestehen der Eschweiler Schützenbruderschaften. „Er hat sehr viel mit aufgebaut, was alles zu einer Schützenbruderschaft gehört“, erklärt Bezirksbundesmeister Dieter Woche.

Vielseitig engagiert

Anfang der 60er Jahre wirkte er kurzzeitig bei der St.-Sebastianus- Schützenbruderschaft Frenz, ab dem Jahre 1972 dann bei der St.-Longinus-Schützenbruderschaft Eschweiler-Ost, wo er ab 1974 zehn Jahre lang das Amt als Geschäftsführer der Bruderschaft bekleidete.

Ab dem Jahre 1976 war er dann Vorstandsmitglied des Bezirksverbandes Eschweiler, übte großen Einfluss aus als Bezirksgeschäftsführer (1976-1999), Bezirksbundesmeister (1999-2004) und im Jahr 2005 als Ehrenbezirksbundesmeister. Zusätzlich war er als Mitglied im Präsidium Internationale Schützengemeinschaft Dreiländereck Generalsekretär (1998-2007) und erhielt 2007 die Ehrenmitgliedschaft. Seit dem Jahre 1994 ist er Ehrenmitglied der St.- Sebastianus-Nothberg-Bruderschaft.

Nachwuchswerbung

In der Einzelwertung erreichte an diesem Tag Hans-Peter Lagraff mit 150 von 150 möglichen Ringen den verdienten ersten Platz, Platz zwei sicherte sich Claus-Dieter Nonnweiler-Storm mit 149 Ringen (St. Sebastianus Nothberg), Platz drei Stefan Wößner mit 148 Ringen (Ambrosius Hücheln).

In der Gesamtwertung fand sich die Schützenbruderschaft St. Sebastianus Nothberg mit insgesamt 591 Ringen auf dem ersten Platz wieder, Ambrosius Hücheln erreichte mit 586 Ringen den zweiten, St. Sebastianus Nothberg mit 577 Ringen den dritten Platz. Die Siegerehrung dieses Wettbewerbs findet am Tag der Schützen, dem 30. März, statt. Außerdem findet am 22. März das Bezirkskönigsschießen in Eschweiler Röthgen statt.

Am 2. April werden sich die Schießmeister des Bezirks treffen, um über das weitere Vorgehen einer ganz besonderen Veranstaltung zu beraten: Da die Schützen ja immer älter werden, erklären Bezirksbundesmeister Dieter Woche und Bezirksschießmeister Rolf Krause, soll bald ein „Tag der Offenen Schießstände“ stattfinden: ein sogenanntes Jedermann-Schießen, ausgetragen von den Bruderschaften und begleitet von dem Vorstand des Bezirksverbandes.

Denn das Schießen sei viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein habe: Gemeinsam wollen sie daher auf die Sportlichkeit des Schießens und den Umgang mit dem Sportgerät aufmerksam machen und die Möglichkeit geben, einmal reinzuschnuppern und die eigene geistige und körperliche Fitness unter Beweis zu stellen.

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