Eschweiler - Nothberg ist Papis liebste Partymeile

Nothberg ist Papis liebste Partymeile

Von: vr
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Da simmer dabei, dat is prihim
Da simmer dabei, dat is prihima! Tausende kamen auch diesmal nach Nothberg, um auf dem Marktplatz mit ganz viel Musik den Vatertag zu feiern. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Ob mit Bollerwagen oder mit „Kind und Kegel”, hunderte Väter, Großväter und solche, die es noch werden wollen, zog es an ihrem Tag wieder zum Nothberger Markt, wo der Musikalische Vatertag der heimischen Fanfarentrompeter mittlerweile Kultstatus genießt. Mit einem zehnstündigen Musikmarathon feierten Jung und Alt ausgelassen, aber friedlich.

Vor 22 Jahren reichte noch die Hälfte des Nothberger Marktplatzes aus. Heute wäre dies undenkbar, denn was als „kleiner Vatertagstreff” geplant war, wurde im Laufe der Jahre eine Feier-Institution, die in der Indestadt mindestens so bekannt ist wie der Rosen-montag oder „Heiligmorgen”.

Nicht zuletzt wegen der großzügigen Plakatierung schon Wochen im Voraus gilt der Musikalische Vatertag in Nothberg längst nicht mehr als Geheimtipp, sondern zieht von Jahr zu Jahr immer mehr Partypilger auch jenseits der Stadtgrenzen nach Nothberg. Entsprechend wichtig sei es, auch immer etwas Neues zu bieten, weiß das etablierte Organisationsteam der Nothberger Fanfarentrompeter.

Dieses Mal lockte ein bayerischer Biergarten mit original bayerischen Brezeln und Oktoberfestbier zum gemütlichen Verschnaufen zwischen den musikalischen Pausen auf der Bühne ein.

Und diese Pausen konnte man angesichts des ausführlichen Musikfahrplans auch gut brauchen. Dieser startete bereits am Mittwochabend mit dem neuen Sommerprogramm der Gastgeber. Udo Jürgens, Pur und Jürgen Drews sollten den Auftritt der Musiker um ihren Leiter Stephan Breuer prägen, aber natürlich durfte zum Abschluss der „Larida” nicht fehlen.

Mit den benachbarten Trompeterkorps der KG Eefelkank aus Hastenrath sowie den Bergrather Regimentstrompeten freuten sich die Nothberger, erneut ihre Freunde zum gemeinsamen Vatertags-Musizieren begrüßen zu dürfen. Den Inderebellen und den „Echten Fründen” aus Düren gelang im Anschluss der Spagat zwischen Partymusik und Karneval spielend, so dass der Nothberger Markt, der sich bereits am Vor-mittag rasch gefüllt hatte, durchweg gut besucht war.

Zum fast schon traditionellen dreistündigen Schlussakkord der „Juke Box Heroes” gaben die Musikmarathonis in Nothberg am frühen Abend noch einmal alles und schwebten förmlich „Über den Wolken”. „Hey Jude”, „(I´ve had) the time of my life” oder „Hey Johnny”, die „Juke Box Heroes” hatten für jeden Musikgeschmack und für jedes Alter etwas im Songköcher und präsentierten sich in extrem guter Spiellaune. Kein Wunder, bei dem Nothberger Publi-kum, zu dem die Eschweiler Coverband seit ihren Anfängen eine tiefe Verbundenheit fühlt.

In der Tat ist der Musikalische Vatertag in Nothberg mittlerweile Kult. Eine Institution, die ohne die ehrenamtliche Hilfe des knapp hundertköpfigen Helferteams mit seinem „Alterspräsidenten” Franz-Josef Hilgers, der zu den Mitbegründern dieses Musikfestivals gehört, sowie dem großen Verständnis der gesamten Nachbarschaft des Marktes nicht denkbar wäre.

Für den ständigen, meist konstruktiven Dialog mit den Anwohnern sind die Nothberger Fanfarentrompeter besonders dankbar. Und wer selber mitmachen oder seinen Nachwuchs gemeinsam mit den Jugendtrompetern zu Beginn des Musikmarathons sehen möchte, ist herzlich eingeladen, mit dem musikalischen Leiter der Nothberger Fanfarentrompeter Stephan Breuer unter der Rufnummer 0151/15398706 Kontakt aufzunehmen.
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