Nicht einmal jeder vierte Eschweiler gibt seine Stimme ab

Von: Rudolf Müller
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Der Ratssaal wuurde Sonntagabend erst gar nicht für Besucher geöffnet. Kaum ein Mensch fand den Weg ins Rathaus, wo ein Dutzend Genossen und etwa halb so viele Christdemokraten in ihren Fraktionssitzungszimmern auf Großbildleinwänden die Ergebnisse verfolgten, die aus den Stimmbezirken der Indestadt wie der gesamten Städteregion eintrudelten.

Nicht einmal vier Minuten dauerte es, bis aus Stich das erste Eschweiler Ergebnis vorlag. Dass SPD-Herausforderin Christiane Karl, die sich in der Städteregion mit Amtsinhaber Helmut Etschenberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte, in Eschweiler wie gehabt weit vorn lag (im Endergebnis 55,99 zu 44,01 Prozent), überraschte niemanden. Überrascht waren die Genossen allenfalls davon, das Karl städteregionsweit zwischenzeitlich, wenn auch nur für Sekunden, in Führung ging. Anlass genug, im lange „trockenen“ Saal doch noch einen Kasten Bier zu köpfen. Der Prosecco allerdings blieb draußen.

Nach gut einer Stunde stand das Ergebnis fest. SPD-Fraktions- und stellvertretende Stadtverbandschefin Nadine Leonhardt: „Ein tolles Ergebnis, mit dem vor drei Wochen niemand gerechnet hätte. Christiane Karl hat uns gezeigt, dass sie Städteregionsrätin kann!“ Äußerst schwach war die Wahlbeteiligung: Nur 10.378 der 45.198 Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab – 22,96 Prozent.

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