Eschweiler - Neues Verkehrsschild verkürzt Bürgersteig

Neues Verkehrsschild verkürzt Bürgersteig

Von: at
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Eschweiler. Auf die Baustelle in der Dürener Straße werden die meisten Eschweiler Bürger bereits getroffen sein. Im Zuge der Bauarbeiten wurde unter anderem auch der Bürgersteig wesentlich verkürzt. Hinzu kommt allerdings, dass mitten auf dem Gehweg ein Schild platziert wurde, das eigentlich den Fahrradweg ausweisen soll, der sich aber gesondert vom Gehweg einige Meter weiter links befindet.

Abgesehen davon, dass das Schild für einige Verkehrsteilnehmer Verwirrung stiften mag, teilt das Verkehrsschild den Gehweg in zwei schmale Abschnitte.

Ein Anwohner erkannte das Problem und wandte sich direkt nach Aufstellen des Schildes an die dort tätigen Bauarbeiter. Diese gaben vor, sich schlicht an die angefertigten Pläne zu halten, die ein Schild an dieser ungewöhnlichen Position vorsahen. Zwar reicht der Platz von dem Schild bis zur Mauer auf der rechten Seite für Rollstuhlfahrer und einen Krankenfahrstuhl gerade so aus.

Für Eltern mit einem Zwillingskinderwagen wird es an dieser Stelle aber zu eng, sie laufen Gefahr, links neben dem Schild auf die Fahrbahn ausweichen zu müssen. Hermann Gödde, der Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler, hat sich die Stelle an der Dürener Straße deshalb selbst angeschaut. „Ich hatte zwar kein Zentimetermaß dabei, aber es scheint mir, dass ein paar Zentimeter an der notwendigen Breite fehlen. Es sieht so aus als wäre der Abstand eher nur 1,10 Meter breit“, stimmt er zu.

Die vorgegebene erforderliche Mindestbreite vom betroffenen Schild bis zur Mauer muss allerdings 1,20 Meter betragen. Sollte es der Fall sein, dass dieser Abstand nicht gegeben ist, müsse das Schild abmontiert und an dem etwa fünf Meter entfernten Laternenmast wieder aufgehängt werden.

Außerdem gibt der Technische Beigeordnete an, dass sich dieser Straßenabschnitt ohnehin noch im Bau befinde und noch keine Abnahme durch die Stadt stattgefunden habe. Bei einer Abnahme würde nochmals gesondert auf den Abstand geachtet. „Wenn es die Vorgabe von 1,20 Meter Abstand gibt, dann bleibt es dabei und wir halten uns daran“, verspricht Hermann Gödde.

Gleichzeitig begrüße die Stadt die Anregungen der Anwohner, die auf solche Baumaßnahmen achten und auf potenzielle Schwachstellen aufmerksam machen.

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