Neues Programm: Der Mix machts im Talbahnhof

Von: ran
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Sie präsentieren das neue Programm im Talbahnhof: Kulturwirt Water Danz (rechts) und der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Adrian. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Seit inzwischen 17 Jahren ist das Kulturzentrum Talbahnhof ein Garant für Kleinkunst vom Feinsten. Und auch in den kommenden Monaten werden das Team um Kulturwirt Walter Danz und die Verantwortlichen des Fördervereins mit dem Vorsitzenden Peter Adrian an der Spitze Hochkaräter aus zahlreichen Sparten präsentieren.

Der Startschuss zur neuen Saison fällt am kommenden Mittwoch, 14. September, wenn um 20 Uhr Wortakrobat Jochen Malms­heimer feststellt: „Ich bin kein Tag für eine Nacht.”. Nur 72 Stunden später sucht dann mit Nessi Tausenschön, die „Die wunderbare Welt der Amnesie” präsentieren wird, ein „Naturereignis” die Bühne des Talbahnhofs heim.

„Bemerkenswert ist, dass zahlreiche Künstler nach ihrem ersten Auftritt im Talbahnhof gerne wiederkommen”, weist Peter Adrian auf eine Tatsache hin. „Sie fühlen sich hier einfach gut aufgehoben. Die Art des Umgangs von Walter Danz mit den Künstlern ist aber auch keine Selbstverständlichkeit”, macht der Vorsitzende des Fördervereins deutlich.

„Viele der Künstler, auch die bereits bekannten, kommen auf uns zu. Mit einigen von ihnen ist inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis entstanden”, bestätigt Walter Danz. Dem Kulturwirt ist wichtig, dass die Mischung stimmt.

So werden mit unter anderem Mirja Boes (30. September, Aula der Realschule Patternhof), Klaus-Jürgen „Knacki” Deuser (23. November), „Eigentlich füllen wir mit unserem Programm das gesamte Farbspektrum aus”, betont Peter Adrian nicht ohne Stolz.

Stars der Szene geben sich praktisch die Klinke in die Hand: Ingo Oschmann (9. Dezember), Konrad Beikircher (17. Dezember, ebenfalls Realschule Patternhof), „Ausbilder Schmidt” (20. Januar) und Jörg Knör (11. März).

Doch auch die etablierten Serien wie „Blues meets Rock”, die „Saitensprünge” mit hochklassigen Fingerpickern oder szenische Lesungen mit der Alsdorfer Lesebühne bleiben dem Publikum erhalten. Auch das Projekt „Loss mer singe” findet seine Fortsetzung.

Aber auch neue Wege werden beschritten: So wird Franziska Dannheim am 15. Oktober mit der „Oper légère Carmen” den Inde­städtern Klassik der etwas anderen Art vorstellen. Am Sonntag, 2. Oktober, gehört ab 20 Uhr die Bühne jungen Bands aus Eschweiler und Umgebung, die unter der Überschrift „Rock die deutsche Einheit” Rock, Pop, Ska und RapnRoll zum Besten geben werden.

„Wichtig ist uns, dass die Ausrichtung des Kulturzentrums Talbahnhof keinesfalls rein kommerziell ist. Auch Künstler, die für den Veranstalter ein Zusatzgeschäft bedeuten, was überhaupt nichts mit deren Qualität zu tun hat, sollen und werden hier gefördert werden”, erklärt Peter Adrian, der als Vorsitzender des Fördervereins auf zwei weitere Höhepunkte der kommenden Monate hinweist. „Am 14. Oktober werden wir zum vierten Mal die Eschweiler Lok übergeben.

Der 6. November steht dann ganz im Zeichen unseres Herbstfestes, bei dem wieder zahlreiche Künstler ohne Gage auftreten werden. Auch ein Zeichen der Wertschätzung, die wir erfahren.”
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