Eschweiler - Neuer Krankentransportwagen bei der Feuerwehr im Einsatz

Neuer Krankentransportwagen bei der Feuerwehr im Einsatz

Von: mah
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Bürgermeister Rudi Bertram (rechts) übergibt Wehrleiter Axel Johnen (2.v.l.) den Schlüssel für den neuen KTW, der am 1. Januar in Dienst genommen wird. Auch zur Freude von Paul Velten-Christopher (links) von der Feuerwehr und Ordnungsamtsleiter Edmund Müller. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler. Gewissermaßen als Weihnachtsgeschenk übergab Bürgermeister Rudi Bertram Wehrleiter Axel Johnen in der Feuer- und Rettungswache den Schlüssel für den neuen Krankentransportwagen (KTW), der nach einem Jahr Bauzeit das alte Fahrzeug ersetzt.

230.000 Kilometer gelaufen

Ein ausgedientes Fahrzeug zu ersetzen, das klingt einfach, nicht so, wenn es um einen Krankentransportwagen geht, der technisch auf dem neuesten Stand sein und rückenschonendes Arbeiten ermöglichen soll. Die städtische Feuer- und Rettungswache hatte im vergangenen Jahr den ersten ihrer zwei KTW ersetzt bekommen und nun war der zweite an der Reihe. Das für Krankentransporte vorgesehene Fahrzeug stammte aus dem Jahr 2010, wies nicht mehr den aktuellen Stand der Technik und mit einem Tachostand von 230.000 Kilometern altersbedingte Mängel auf.

4000 Einsätze pro Jahr

Daher freuten sich Bertram und Edmund Müller, Leiter des Ordnungsamts, auf die Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von 125.000 Euro für den neuen Krankentransportwagen des Typs Mercedes Benz Sprinter, der am 1. Januar seinen Dienst aufnimmt. Auch wenn das Fahrzeug ohne Blaulicht ausgestattet ist, so steht es für Notfälle zur Verfügung, wenn kein Rettungsfahrzeug verfügbar ist. Die zwei KTW, so Axel Johnen, fahren pro Jahr rund 4000 Einsätze. Diese Auslastung erfordert eine medizinische Beladung, die die Erstversorgung von Notfallpatienten gewährleistet. So gehören Notfallkoffer, Beatmungsgerät und Defibrillator zum ständigen Inventar des KTW.

Ein besonderes Augenmerk liegt laut Johnen auf Rampen sowie Roll- und Klappelementen, die rückenschonendes Arbeiten unterstützen. Das Prinzip Schieben statt Heben gilt dabei ebenso für den Transportstuhl wie für die Notfalltrage. Auch hervorzuheben ist, dass das neue KTW mit einem Fahrspurassistenten dem erhöhten Unfallrisiko Rechnung trägt. Weitere wichtige Einrichtungen des Fahrzeugs sind die flexible Beleuchtung im Innenraum, eine Vakuummatratze für Rückenbrüche, und ein analoges sowie digitales Funksystem.

Bürgermeister Rudi Bertram zeigte sich zufrieden und zuversichtlich, was die Versorgung der Bevölkerung angeht. Nicht nur die Technik müsse stimmen, sondern auch ein gut ausgebildetes Personal, lautete sein Fazit. Bei der städtischen Feuer- und Rettungswache durchlaufen alle Mitarbeiter mit dem Rettungssanitäter eine medizinische Qualifikation, die einen multifunktionellen Einsatz bei verschiedenen Gefahrenlagen ermöglicht.

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