Neuer Ferienspaß auf roter Asche

Von: lbe
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Da machen die Ferien doppelt S
Da machen die Ferien doppelt Spaß: Die Kinder und Jugendlichen verbrachten ihre Ferienspiele beim TC Blau-Gelb, wo sie eine Woche lang die Kniffe von ihren Tennislehrern abgucken konnten. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Einige Fahrräder standen in Reih und Glied gleich neben dem Tennisplatz. Taschen, Straßenschuhe und Schläger lagen quer über weiße Bänke verteilt, doch etwas fehlte: die Spieler. Weit und breit war keiner zu sehen.

Auf den Tennisplätzen des Tennis-Club Blau-Gelb Eschweiler herrschte Totenstille. Hin und wieder zog ein trockenes Blatt seine Kreise, angetrieben von einem kaum spürbaren Windchen.

Die rund 25 Kinder und ihre vier Trainer um Werner Willerscheidt, Denis Werth, Moritz Volk und Regionalspielerin Dina Jacobs schienen verschollen. Dann jedoch trabten sie langsamen Schrittes bei fröhlichen 28 Grad am frühen Morgen in Richtung Tennisplatz.

Sie waren zuvor für circa eine Stunde auf dem Sportplatz am Indestadion, liefen sich warm, sprangen, warfen, lockerten ihre Arme und Beine, um sich auf weitere vier Stunden Tennis-Spaß einzustellen. Eine Woche lang tobten sich Anfänger, Fortgeschrittene und Turnierspieler auf den Plätzen aus.

Es war eine sportliche Ferienwoche für jedermann. „Wir haben immer so vier bis fünf Kinder auf einem Platz”, erklärte Werner Willerscheidt, Trainer seit satten 40 Jahren. Der sportliche 70-jährige weiß: „Tennis ist ein Sport, der bis ins hohe Alter möglich ist. Ich habe auch 86-jährige Schüler.” Warum also nicht gleich so früh wie möglich beginnen, denn „wer die Technik beherrscht, weiß, dass Tennis kein Kraftakt ist”, erklärte Willerscheidt.

Die 5- bis 18-Jährigen, mit Schläger und Bällen bewaffnet, sollten in dieser Woche das ganze Spektrum kennenlernen, das Tennis zu bieten hat. „Wir üben auch mit der Ballmaschine”, so Tennislehrer Moritz Volk, zudem sei die Technik sehr wichtig - und die muss geübt werden. Um eine möglichst perfekte Tennis-Woche zu gestalten, wurden die Trainer der Gruppen gewechselt, sodass ein jeder seine persönlichen Erfahrungen einbringen konnte.

Und die Kids waren begeistert, allesamt tennisinteressiert und schon in den Startlöchern, um zum zukünftigen Boris Becker aufzusteigen. In dieser Form fand die Tennis-Woche zum ersten Mal statt und war für die Kids mehr als erfolgreich.

Doch nach einer Woche hatten sie sich neben dem täglichen Mittagessen eine kleine Überraschung verdient: Eis für jeden, frisch vom Eiswagen angeliefert. Ein schöneres Ende kann so eine sportliche Tennis-Woche doch gar nicht haben.
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