Neuer Ansporn für KRS-Team

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Eschweiler. Nach einem erfolgreichen Abschluss der vergangen Saison mit einem Porsche 996 GT3 Cup haben sich André Krumbach und sein Team, mittlerweile eine feste Größe im Rennzirkus, eine neue Herausforderung gesucht. Diese war mit dem Aufbau eines weiteren Fahrzeugs aus der Zuffenhausener Sportwagenschmiede Porsche schnell gefunden.

Neben dem bereits in den beiden vergangenen Jahren bewährten 996 GT3 Cup, wird nun auch sein „großer Bruder”, der Porsche 997, für das Team aus Eschweiler an den Start gehen. Komplettiert wird die Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring (VLN) Flotte von Krumbach Racing Service (KRS) durch einen BMW 325i E90.

Mit beiden Porsche wird man in einer der am heißesten umkämpften Klassen überhaupt, der Porsche-Cup-Klasse, an den Start gehen. Das klar formuliertes Ziel lautet: Mit dem neuen 997 ganz vorne in der Porsche-Cup-Klasse mitmischen und neben Klassensiegen auch einmal als Gesamtführender die Start-Ziel-Linie überqueren. Unterstützt wird das Team von dem Schweizer Porsche Carrera Cup-Fahrer Ivan Jacoma, der bereits 2008 zwei erfolgreiche Einsätze mit KRS hatte.

Auch der Vorgänger, aber keineswegs leistungsschwache 996 GT3 Cup, ist fest in Schweizer Hand. Er wird in dieser Saison von Ronnie Saurenmann und Dominique Lucas pilotiert. Neben den Schweizern wird auch der schnelle Tourenwagenpilot Harald Schlotter (Schweinfurt), der im vergangenen Jahr zusammen mit Andr Krumbach und Ivan Jacoma ein bravouröses Debüt im KRS-Cup-Porsche feiern durfte, wieder für das Eschweiler Team starten. Und auch der Teamchef selbst erwägt, dass ein oder andere Mal selbst das Lenkrad des 996 in die Hand zu nehmen.

Das von der VLN für diese Saison neu herausgegebene Reglement und die damit verbundenen Änderungen an den Fahrzeugen war auch beim KRS-Team Gesprächsthema Nummer 1 in der Winterpause. Mit dem Einsatz der beiden Cup-Porsche ist das Team von großartigen Umbauarbeiten nicht ganz verschont geblieben. „Für jeden von uns bleibt abzuwarten, wie sich das Fahrerfeld durch das geänderte Reglement sortieren wird”, äußert sich Andr Krumbach zu diesem Thema.

„Schon jetzt steht fest, dass wir es, auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten geschafft haben, ein leistungsstarkes und konkurrenzfähiges Paket zu schnüren”, so Teammanager Ulli Wetzke, der die Verhandlungen mit den Sponsoren führt.

Höhepunkt der Saison wird für KRS wieder das im Mai stattfindende, legendäre 24-Stunden-Rennen auf der Eifelachterbahn sein. Wie genau der Einsatz des Eschweiler Teams bei diesem Rennen aussehen wird, steht noch nicht fest. Das Team setzt insgesamt drei Porsche und einen BMW bei diesem schwierigsten und größten Event auf der Welt ein und ist somit das zweitgrößte Team hinter dem erfolgreichenÜ Porsche-Werksteam Manthey-Racing.

Einige Überraschungen

Neben dem umfangreichen Einsatz in der VLN wird André Krumbach sechs Fahrzeuge bei der RCN ins Rennen schicken und hofft auch hier darauf, ganz vorne dabei sein zu können. „Wir werden für die Fans noch einige Überraschungen bereit halten”, so Krumbach, „vorrangiges Ziel wird es sein, festzustellen wo wir im Starterfeld stehen und natürlich mit allen Autos in den Klassen ganz vorne mitzufahren.”
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