Neue Natur-Erfahrungen in der Willi-Fährmann-Schule

Von: ista
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Viele Tiere bevölkerten den Klassenraum der Unterstufe an der Willi-Fährmann-Schule. Foto: Kristina Mönch

Eschweiler. Zahlreiche Kinderaugen strahlten in der Willi-Fährmann-Schule. Als Einführung in die Unterrichtsreihe „Unser Wald” hatte sich die Sachkundelehrerin Bozena Freitag fachkundige Unterstützung in das Klassenzimmer eingeladen.

Mit seiner „Rollenden Waldschule” reiste Hermann Carl, Mitglied der Kreisjägerschaft Aachen und leidenschaftlicher Naturschützer, aus Monschau an, um den jungen Schülerinnen und Schülern der drei Unterstufenklassen die Natur und ihre Faszination näher zu bringen. Zahlreiche präparierte Tiere durften angeschaut sowie angefasst werden und so manches Lieblingstier fand sogar einen vorübergehenden Platz auf einem Kinderschoß.

Rehkitze, Fuchs, Vogel, Biber und viele andere Waldbewohner bevölkerten das Klassenzimmer. Und auch drei Tierembryonen durften bestaunt werden. „Es ist toll, wenn Kinder von Erwachsenen vorgelebt bekommen, dass man etwas mit so großer Begeisterung tun kann”, so Lehrerin Bozena Freitag über ihren gern gesehenen Gast.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin und Schulsozialarbeiterin Carolin Emonds-Seeger möchte sie den Kindern möglichst viele Praxiserfahrungen innerhalb ihrer Schulzeit ermöglichen. „Ziel des Projektes der tiergestützten Pädagogik unserer Schule ist es, den Kindern unmittelbaren Kontakt zu ihrer Umwelt zu ermöglichen.”

Besuche wie die des Jägers Carl sollen die Jungen und Mädchen kognitiv anregen und stellen einen großen und wichtigen Teil der handlungsorientierten Unterrichtsarbeit an der Willi-Fährmann-Schule dar. „Wichtig ist uns, den Kindern Erlebnisse zu ermöglichen, die sie außerhalb der Schule wenig geboten bekommen”, so Freitag weiter. Und dass dies gelingt, zeigte der gestrige Besuch.

Mit großer Begeisterung erhielten die Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen rund um das Thema Wald und seine Bewohner. Im Anschluss des Besuches wurde das neu Gelernte im Unterricht weiter vertieft. „Man muss die Kinder die Natur anfassen lassen”, so Hermann Carl, der als diplomierter Naturführer auch erlebnisreiche Führungen durch die heimische Eifel- und Vennlandschaft anbietet.

Im Rahmen des Projekts „Lernort Natur” der Landesjägerschaft besucht er mit seiner Waldschule zahlreiche Schulen und Kindergärten in der Region und bietet somit die Möglichkeit, auch seltenen Tieren einmal ganz tief in die Augen zu blicken und Fell und Federn zu berühren.
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