Neue Kindertagesstätte: Platz für Autos und Kinder gesucht

Von: Friedhlem Ebbecke-Bückendorf
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Der Spielplatz auf dem Gelände zwischen Grünem Weg und Indestraße soll kleiner werden, weil dort eine Kindertagesstätte gebaut wird. Genaue Pläne gibt es aber noch nicht.
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Aus diesem inoffiziellen Parkplatz mit rund 50 Stellplätzen soll künftig ein offizieller werden. Wo genau die neuen Stellplätze gebaut werden, steht aber noch nicht fest. Foto: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Die große Grünanlage zwischen der Indestraße und dem Grünen Weg hat bisher zwei wichtige Nutzungen. Der größte Teil ist ein Spielplatz für Kinder, offiziell. Ein kleineres Stück ist ein Parkplatz für Autos, inoffiziell. Jetzt plant die Stadt, auf dem Gelände einen großen Kindergarten zu bauen.

Ob dann noch Platz für die beiden bisherigen Nutzungen ist, den Kinderspielplatz und die abgestellten Autos, oder ob eines von beidem weichen muss, soll in den kommenden Monaten entschieden werden. Vor vielen Jahren war geplant, ein Bürgerzentrum auf dem großen Grundstück zwischen den Wohnblöcken zu errichten.

Die Pläne zerschlugen sich, als die finanzielle Lage der Stadt sich verschlechterte. Seitdem wird das Gelände als parkähnlicher großer Spielplatz genutzt. Vorwiegend gedacht ist er für kleinere Kinder – für Jugendliche gibt es in den Grünanlagen auf der anderen Seite der Indestraße den Skaterpark, der sehr gut angenommen wird.

Ein Teil des Grundstücks parallel zur Indestraße entwickelte sich im Lauf der Jahre zu einem Abstellplatz für Autos. Dort war ein asphaltierter Rest des früheren Straßenverlaufs erhalten geblieben, aus der Zeit vor dem Begradigung der Inde und dem Bau der Indestraße.

Dieser Geländestreifen, zum Teil unbefestigt, wird bis heute gerne als inoffizieller und kostenloser Parkplatz genutzt, von Anwohnern ebenso wie von Leuten, die in der Innenstadt arbeiten. Um die Kinder auf dem Spielplatz zu schützen, errichtete die Stadt einen Zaun und grenzte damit den Parkplatz vom Spielgelände eindeutig ab.

Wie künftig, nach dem Bau des fünfgruppigen Kindergartens, die Nutzer aneinander vorbei kommen, steht noch nicht fest. „Wir werden in der zweiten Jahreshälfte ein tragfähiges Konzept entwickeln“, gab Stadtsprecher René Costantini Auskunft.

Im Jugendhilfeausschuss des Stadtrats wurde kurz vor der Sommerpause bereits rege diskutiert, ob der Spielplatz auf die andere Seite der Indestraße verlegt werden könne.

Das sahen die Jugendpolitiker aber als viel zu gefährlich an – die Kinder aus den großen Wohnblöcken müssten auf dem Weg zum Spielplatz dann notgedrungen die vierspurige Indestraße überqueren. Auch eine Verlegung des Parkplatzes auf die Südseite der Indestraße war bereits ins Gespräch gebracht worden.

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