Neue Fassade ist nicht nur optisch ein Gewinn

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Das Gerüst steht, bald kann die Fassadensanierung des Behandlungstraktes Ost beginnen. Der Geschäftsführende Vorstand Elmar Wagenbach blickt dem Endergebnis der Baumaßnahme mit Spannung entgegen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Sie ist die „Visitenkarte” des St.-Antonius-Hospitals: die Gebäudefassade des Behandlungstraktes Ost über dem Haupteingang. Bis November wird diese nun saniert. Nach Abschluss der Arbeiten wird sie in grauem Naturstein erstrahlen.

Darüber hinaus werden 125 Fenster der Fassade ausgetauscht. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 600 000 Euro.

Bereits am 9. August begann der Aufbau des Gerüsts. Zunächst wurde über dem in Leichtbauweise errichteten Restaurant „Akzente” eine Stahlkonstruktion angebracht, auf der das Gerüst nun steht.

„Ziel ist es, durch die thermische Sanierung der Fassade sowie die Isolierung der Fenster in Zukunft Energie zu sparen und zusätzlich die Optik zu verbessern”, macht Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand des St.-Antonius-Hospitals, deutlich.

Nachdem der Gerüstbau am 19. August abgeschlossen worden war, konnten heute vor einer Woche die Messpunkte gesetzt werden. „Das Gebäude ist digital ausgemessen worden, so dass zum Beispiel die Abstände zwischen den Fenstern auf den Millimeter genau bestimmt werden können”, so Elmar Wagenbach.

Der Steinmetz beginnt nun mit seiner Produktion. Gleichzeitig startet der Austausch der Fenster. Ist dieser auf Stockwerk Drei angelangt, geht der Fassadenbau im ersten Stock los.

„Das Gebäude wird in den kommenden 50 Jahren mit diesem Gesicht leben. Der Bereich um und über dem Haupteingang ist ausschlaggebend, wie das Krankenhaus auf den ersten Blick herüberkommt”, weiß der Geschäftsführende Vorstand um die Bedeutung dieser Baumaßnahme. „Ursprünglich haben wir mit etwas geringeren Kosten kalkuliert. Doch im Zuge der Konjunkturpakete, die den Handwerkern wieder vollere Auftragsbücher beschert haben, sind die Preise angezogen.”

320.000 Euro erhält das St.-Antonius-Hospital aus dem gewonnenen Gerichtsprozess gegen die Städteregion, der Rest wird aus eigenen Mitteln bestritten.

„Natürlich könnte man die Fassade auch nur verputzen lassen und damit kurzfristig rund 100.000 Euro sparen, doch die viel kürzere Lebensdauer würde langfristig wesentlich höhere Kosten verursachen. Nach Abschluss der Arbeiten verfügen wir über eine thermisch funktionierende und wartungsfreie Fassade.”
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