Eschweiler - Naeven knackt den 36 Jahre alten Kreisrekord

Naeven knackt den 36 Jahre alten Kreisrekord

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Eschweiler. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt, Aichasch und München landeten mehrere Athleten des SV Germania Dürwiß auf vorderen Plätzen.

Günter Vogel, der die Qualifikation in der Klasse M 55 über die Strecken 100 Meter und 200 Meter mehrfach unterboten hat, und Dr. Ralf Naeven, der sich in der Klasse M 50 souverän für den Hochsprung qualifizierte, starteten mit bester Motivation und Unterstützung bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften des DLV.

Lockeres Auslaufen

Intensive Vorbereitung und Konzentration auf den Vorlauf über 100 Meter für Günter Vogel. Er wurde in 13,05 Sekunden Zweiter in seinem Lauf, zog aber bereits bei 80 Metern leicht die Bremse. Keine Kraft zu vergeuden, war die Devise. Die Qualifikation für den Endlauf war geschafft – Auslaufen, Lockerungsübungen und dann volle Konzentration auf den Endlauf. Dort musste er sich starker Konkurrenz stellen. Der Start, kleiner Schwachpunkt der vergangenen Läufe, klappte diesmal hervorragend. Nach einem packenden Finale erkämpfte sich Günter Vogelden 3. Platz mit neuer persönlicher Bestzeit in 12,81 Sekunden und hatte allen Grund zu strahlen.

Dann war Ralf Naeven mit seinem Hochsprung an der Reihe: lockeres Einspringen und Einstieg in den Wettkampf bei 1,45 Metern. Es folgten: nur ein Fehlversuch bei 1,55 Metern, einer bei 1,58 Metern, dann die 1,61 Metern wieder im ersten Versuch. Jetzt wurden 1,64 Meter aufgelegt. Ralf war als Erster an der Reihe, schraubte sich nach acht Schritten Anlauf in die Luft und übersprang tatsächlich diese Höhe im ersten Versuch. Ein Jubelschrei, der auch seinen guten Grund hatte. Er stellte mit dieser Leistung nicht nur eine neue persönliche Bestleistung auf, sondern verbesserte gleichzeitig einen 36 Jahre alten Kreisrekord! Am Ende sicherte er sich mit der übersprungenen Höhe den 5. Platz in einem starken Wettbewerb.

Am nächsten Tag war dann Günter Vogel wieder an der Reihe. Die Disziplin diesmal: 200 Meter Sprint. Wieder klappte der Start gut und Günter bog in einem engen Kopf-an-Kopf Rennen auf die Zielgerade. Der Topfavorit setzte sich leicht ab und so gab es auf den letzten 30 Metern einen packenden Dreikampf um die Plätze 2 bis 4. Vogel kämpfte, aber das macht einen Sprinter nicht unbedingt schneller. Er musste sich trotz einer hervorragenden Zeit von 26,33 Sekunden am Ende geschlagen geben und wurde guter Vierter.

Zuvor war bereits Helene Kohlen im bayerischen Aichasch am Start – bei den Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter auf der Bahn. Im Vorjahr war sie in ihrer Altersklasse W 55 sogar deutsche Vizemeisterin geworden und konnte auch 2014 mehrfach die erforderlichen Qualifikationszeiten erbringen. Leider war es nun in Aichasch beim Wettkampf für die Jahreszeit deutlich zu kühl, und darunter hatten alle Athleten zu leiden. Am Ende fehlten nur wenige Sekunden für Helene Kohlen zum 2. Platz und sie erreichte in 47:15 Minuten den 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft über 10.000 Meter.

Dickmeis rollt auf Platz 4

Die zehnfache Distanz, nämlich genau 100 Kilometer, standen in München auf dem Programm für die Inliner. Dafür hatte sich Friedel Dickmeis in der Masters-Altersklasse M 60 qualifiziert. Drei Monate intensives Training mit langen Trainingseinheiten waren absolviert und nun ging‘s zum Saisonhöhepunkt auf der Olympia-Ragattaanlage in München-Oberschleißheim. In persönlicher Bestzeit von 4:13:50 Stunden erreichte er schließlich bei schwierigen Windbedingungen den 4. Platz seiner Altersklasse.

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