Närrisches Feuerwerk lässt den Regen vergessen

Von: Irmgard Röhseler
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Da schunkeln sogar die Regenschirme: Die Inde-Singers heizten den etlichen tausend Jecken richtig ein, als die Jupp-Carduck-Gesellschaft gestern den närrischen Sessionsauftakt feierte. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler
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Die Jupp-Carduck-Gesellschaft hatte wieder alle Register gezogen und jede Menge Karnevalspromis zu Gast: Mit dabei Jürgen B. Hausmann, das designierte Prinzengespann Ralf (Hesselmann) und Zerm Georg (Auzinger), Exprinzen (am Zapf), das frisch vermählte Brautpaar Michael Henkel und seine Erika, die junge Band Bohei und die schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Was sind schon ein paar Regentropfen gegen dieses närrische Feuerwerk, das die Jupp-Carduck-Gesellschaft (JCG) am Freitag auf dem Marktplatz abbrannte. Um Punkt 11.11 Uhr hieß es im fastelovendsjecken Eischwiele zum Sessionsauftakt „drejmol Alaaf“.

Und es war nicht zu fassen – der Marktplatz war trotz des anfänglichen „Sauwetters“ rappelvoll mit bunt kostümierten Narren.

Da strahlten die „Bibis“ Äu Lersch, Guido Streußer, Werner Henkelmann, Klaus Delille, Christian Leuchter, Manfred Brandt und Guido Adrian so sehr, dass die Regenwolken schnell in Richtung Köln abschoben. Nur einer fehlte noch in der Jupp-Carduck-Gesellschaft-Runde: Michael Henkel war nicht da. Doch dazu später mehr. Gemeinsam mit den Inde-Singers stimmten die JCG den Titel „Hey, ihr Jecke“ an und starteten ein Programm, dass wieder erste Sahne war.

Nach dem stimmungsvollen Einstandsliedchen, das dass närrische Volk lautstark und textsicher mitsang, legten die Inde-Singers (mit Saxofonist Martin Graf) dann richtig los und ließ die feierfreudige Menge zu Liedern wie „Ohne dich ist alles doof“ und „Die Mädcher“ schunkeln, tanzen und mitsingen.

Für ein tolles Bild sorgten die 16 schmucken Mariechen der Tanzgarde Kirchspiel Lohn, die zu einem kölschen Medley einen feschen Tanz aufs Parkett legten. Um Punkt 12.11 Uhr zog ein Bagagewagen über die Marktstraße. Die „Feldpost der Maate Jonge“ begleitete ein frisch vermähltes Ehepaar zur Bühne. Und dann war er endlich da, der „Labbes“ Michael Henkel, der seiner Erika kurz zuvor im Standesamt das Ja-Wort gegeben hatte.

Und während das Brautpaar die Bühne erklomm, ertönten Lieder wie „Dieser Weg wird kein leichter sein“ und „Highway to Hell“. Die beiden nahmen diese musikalische Anspielung mit Humor und und tanzten schwer verliebt ihren „Hochzeitswalzer“. Und einige Tausend Jecken ließen das Paar hochleben. „Nee, ist das herrlich“, rief Michael Henkel in die Menge. „Ich wollte ja schon Prinz werden, aber ich glaube, ich gehe jetzt jedes Jahr heiraten.“

Mit Kölschrock von der jungen Band Bohei ging es weiter, bevor sich das Komitee samt Exprinzen und dem designierten Prinzengespann auf der Bühne versammelte. Komiteepräsident Norbert Weiland blickte in die bunte Feiermenge und meinte: „Ihr seid so positiv bekloppt, dat mich et Häzz opjeht! Ich habe gehört, in Aachen am Kugelbrunnen seien 700 Leute. Hier bei uns stehen an dem Bierwagen links 700, an dem Bierwagen rechts 700 ...!“ Auch Bürgermeister Rudi Bertram zeigte sich gerührt: „Ich finde es ganz toll, was die Jupp-Carduck-Gesellschaft hier immer wieder auf die Beine stellt. Wenn Jupp Carduck, der Mann, der den Eschweiler Karneval geprägt hat, das sehen könnte...Ich weiß, er hätte die Tränen in den Augen.“

Der designierte Prinz Ralf (Hesselmann) und sein künftiger Zeremonienmeister Georg (Auzinger) begrüßte seine künftigen Untertanen aufs Herzlichste und übten schonmal „drejmol Alaaf“. Dann trällerten die Exprinzen ihr „Prinz in minger Stadt“ und machten die Bühne frei für Juppi Küpper. Der Narrengardist zeigte mit seinem Puppen-Tanzpaar wieder eine akrobatische Meisterleistung und begeisterte das Publikum.

„Ja, Prinz in Eschweiler ist so wie Präsident in Amerika“, traf Jürgen B. Hausmann direkt den richtigen Ton. Der Comedian riss einen Witz nach dem anderen ab, „obwohl so jut ist die Rede ja nich, Ihr seid so jut!“ lobte er die Indestädter. Zum krönenden Abschluss gab es viel Musik: Stabelsjeck, Puddelrüh und das Fanfarenkorps Hastenrath ließen es nochmal richtig krachen, bevor sich die Jupp-Carduck-Gesellschaft bis zum nächsten Elften im Elften verabschiedete.

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