Eschweiler - Nadine Müllers ist weiterhin Vorsitzende des Eschweiler Kunstvereins

Nadine Müllers ist weiterhin Vorsitzende des Eschweiler Kunstvereins

Von: tim
Letzte Aktualisierung:
12043283.jpg
Der Vorstand des Eschweiler Kunstvereins, der 133 Mitglieder zählt, hielt am vergangenen Dienstag ihre Jahreshauptversammlung im Kulturzentrum Talbahnhof ab. Nadine Müllers (Bildmitte) bleibt Vorsitzende. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Der Eschweiler Kunstverein hatte für den vergangenen Dienstag zur Jahreshauptversammlung in das Kulturzentrum Talbahnhof eingeladen. Auf dem Programm stand neben Vorstandsneuwahlen auch ein interessanter Vortrag des Mitglieds Ralf Wallraff.

Die Vorsitzende Nadine Müllers begrüßte alle Anwesenden und dankte dem bisherigen Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Nach einer Schweigeminute zu Ehren kürzlich verstorbener Mitglieder, blickten die Kunstfreude gemeinsam auf ihre Aktionen und Ausstellungen im vergangenen Jahr zurück.

Freude über Interesse der Jugend

Neben den Ausstellungen der Künstler Klaus Grünke, Henry Rosenthal, Alberst Sous und Urban Stark, erfreute es die Kunstinteressierten besonders, dass erstmals ganze Schulklassen und auch ein Kindergarten auf die Kunstsammlung des Vereins aufmerksam wurden, und diese mit Begeisterung besuchten.

Im Anschluss wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Nadine Müllers bleibt auch weiterhin Vorsitzende des 133-köpfigen Kunstvereins, Hans Wallraff und Karl-Heinz Hennerici sind ihre Stellvertreter, Geschäftsführerin ist Monika Kendziora.

In das Amt der Schatzmeister wählten die Kunstfreunde Nicole Mehl, Janine Rampelt ist nun Schriftführerin. Monika Jonas und Brigitte Arinero wurden zu Beisitzerinnen gewählt, Undine Golke und Peter Kendziora sind für die Kassenprüfung zuständig.

Im Anschluss lud Ralf Wallraff alle Anwesenden noch zu einem „Kulturhappen“, einem kurzen Vortrag über die teils wundersame und verrückte Welt der Kunst im Internet, ein.

So zeigte er seinem staunendem Publikum unter anderem ein Kunstprojekt bei dem ein Chor aus mehreren hundert einzelnen Videos von Sängern aus zwölf Ländern zusammengesetzt wurde, Aktionen von Kunststudenten die nur auf den Satellitenbildern von „Google Earth“ sichtbar sind und ein interaktives Videokunstprojekt aus den Niederlanden, bei dem der Betrachter das Drehbuch eines rund 50-minütigen Filmes mit Mausklicks mitbestimmen kann.

Die interessanten Einblicke in die „Onlinekunstwelt“ begeisterten Wallraffs Zuschauer, die seinen Vortrag mit großem Applaus quittierten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert