Nachwuchshandballer haben gegen Wesseling eher schlechte Karten

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Eschweiler. Mit nur einem Wechselfeldspieler mussten die Nachwuchshandballer der ESG das schwere Auswärtsspiel in Wesseling antreten, so dass einige personelle und taktische Umstellungen notwendig wurden.

Aus einer kompakten Abwehr heraus, sollten die Angriffe ruhig und gut vorbereitet abgeschlossen werden.

Nach einem 0-3 Rückstand nach vier Minuten gelang Jerome Aretz der erste Treffer von Rechtsaußen. Leider hatte man zuvor zwei klare Chancen vergeben. Bis zur zehnten Minute lief man dem Rückstand hinterher. Von da an bekam man in der Abwehr einen besseren Zugriff auf die Gastgeber und ließ bis zur Pause auch dank guter Torwartparaden von Jonas Krauthausen nur noch weitere vier Gegentreffer zu.

Gut umgesetzt

Im Angriff wurde die taktische Marschroute gut umgesetzt. Die körperlich starken Wesselinger gingen in der Abwehr gegen die ESG Jungs robust und teilweise über die Grenze des Erlaubten hinaus zur Sache. Leider pfiff der Schiedsrichter das gesamte Spiel über ein Dutzend Mal den Vorteil der ESG im Angriff ab, so dass eine Reihe guter Torchancen nicht zum Abschluss kommen konnten.

Nach einer Zweiminutenstrafe für Wesseling gelang Felix Graaf nach 18 Minuten mit dem 9-9 erstmalig der Ausgleich. Leon Weber nutzte die fünf sich bietenden Chancen aus Siebenmeter mit einer hundertprozentigen Trefferquote aus. Beim Stand von 11-10 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit wurde die Marschroute zunächst diszipliniert beibehalten, so dass das Spiel dank entschlossen herausgespielter Treffer nach 38 Minuten mit 15-14 ganz eng stand. Dann folgte die entscheidende Phase. Im Angriffspiel führten zwei technische Fehler und zwei Fehlwürfe verbunden mit unzureichendem Rückzugsverhalten innerhalb von drei Minuten zu einem 4-0 Lauf durch starke Tempogegenstöße der Gastgeber, so dass es 19-14 stand.

Die Jungs gaben sich jedoch nicht auf und kämpften sich fünf Minuten vor Schluss durch ein Tor von Florian Bonschke zum 20-23 heran. In dieser Phase hielt Jonas Krauthausen einen Siebenmeter glänzend, leider konnte der Abpraller jedoch nicht erkämpft werden. Auch wurde das harte Abwehrspiel der Gastgeber gegen Jerome Aretz, Felix Graaf und Leon Weber nicht geahndet, so dass das Spiel mit 23-27 verloren ging.

Wenig Glück

Mit ein wenig mehr Glück, einem konsequenten Rückzugsverhalten während des ganzen Spiels und der ein oder anderen getroffenen Schiedsrichterentscheidung wäre etwas Zählbares drin gewesen.

Zum letzten Hinrundenspiel empfängt die Mannschaft als Tabellenfünfter Samstag um 16.45 Uhr in der Eichendorffhalle den verlustpunktfreien Tabellenführer MTV Köln. Dann gilt es unbeschwert und mit einer konzentrierten Leistung dem Top Team der Liga lange Paroli zu bieten und bis zum Abpfiff um jeden Ball und Zentimeter zu fighten.

Aufstellung: Tor: Jonas Krauthausen (7/1 Parade), Jakob Schäfer (1 Parade); Feld: Felix Graaf (7), Jonas Jungbluth (1), Florian Bonschke (4), Leon Weber (7/5), Nick Faber, Jerome Aretz (4), Tim Hackenbroich.

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