Eschweiler/Jülich - Nachkriegsfilm „Labyrinth des Schweigens“ im Kulturbahnhof

Nachkriegsfilm „Labyrinth des Schweigens“ im Kulturbahnhof

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Eschweiler/Jülich. Die Evangelische Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich zeigt in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Kulturbahnhof (Kuba) den Film „Labyrinth des Schweigens“, der Einblicke in die deutsche Geschichte Anfang der 60er gewährt.

Die Vorführung findet am Mittwoch, 14. Januar, im Kulturbahnhof Bahnhofstraße in Jülich statt. Vor der Filmaufführung wird ein Frühstück angeboten, das um 9.30 Uhr beginnt.

Die Bundesrepublik zwischen 1958 und 1963 – der Aufschwung ist da, die Schlager- und Filmwelt kommt leicht daher, endlich will man vergessen und wieder leben. Genau in dieser Zeit lässt der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nicht locker und will den Verbrechen, die in Auschwitz begangen wurden, nachgehen.

Es handelt sich bei diesem Film um den authentischen Fall von Fritz Bauer, der im Film überzeugend von Gert Voss gespielt wird. Er lässt den jungen Staatsanwalt Johann Radmann ermitteln, der zunächst recht unerfahren in dieser noch jungen deutschen Geschichte ist. Doch Radmann, gespielt von Alexander Fehling, will Gerechtigkeit.

Aber er hätte nicht damit gerechnet, dass sämtliche Behörden seine Ermittlungen blockieren. Viele sind involviert und so herrscht die Meinung vor, dass die Vergangenheit ruhen soll. Bauer und Radmann geben nicht auf, doch hat Radmann nicht damit gerechnet, was diese Ermittlungsarbeit mit ihm selbst macht. Der Film bietet sehr gute Einblicke in das Befinden der jungen Bundesrepublik und in die Ermittlungsarbeit einiger Staatsanwälte.

Der Filmbeginn ist um 10.30 Uhr. Die Gebühr beträgt 9 Euro. Elke Bennetreu führt kurz in den Film ein und lädt zum Nachgespräch ein. Anmeldungen ans Kuba unter www.kuba-juelich.de.

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