Nach fünf Abstiegen wieder in ruhigere Fahrwasser

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Neuanfang in der Kreisliga C: Rhenania Eschweiler will mittelfristig wieder aufsteigen. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Pumpe. Im Jahr des 100-jährigen Vereinsbestehens gab es für Rhenania Eschweiler den nächsten Tiefschlag: Die Mannschaft stieg in die Kreisliga C ab. Neun Spieler haben die Rhenania verlassen, sechs neue begrüßt Trainer Matthias Hillemacher in seinem Kader. Mittelfristig will die Rhenania wieder aufsteigen.

Mit der Vorbereitung war Hillemacher alles andere als zufrieden. Etliche Spieler waren im Urlaub, ein Training mit der kompletten Mannschaft so gut wie nicht möglich. Die Resultate waren daher auch durchwachsen. Enttäuschend verlief die Fußballstadtmeisterschaft, bei der die Rhenania als Ausrichter gleich im ersten Spiel ausschied. Beim Turnier des FV Eschweiler reichte es dann zum 2. Platz.

Vier Punkte zum Start

Mit vier Punkten ist die Rhenania in der Meisterschaft dann aber ganz gut aus den Startlöchern gekommen. Allerdings setzte es in jedem Spiel drei Gegentore. Da aber die Offensive bereits funktioniert (in Oidtweiler gelangen sechs, zu Hause gegen Breinigerberg drei Treffer), stehen vier Punkte und Platz drei zu Buche.

Mit seinen neuen Spielern ist Matthias Hillemacher bis dato sehr zufrieden. „Unser Kader ist jetzt ausgeglichener“, sagt der Trainer. Allerdings muss er lange Zeit auf Patrick Wirtz verzichten, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

Unter die ersten Sechs

Wohin der Weg des Vereins mittelfristig führen soll, ist klar: Es soll erstmal zurück in die Kreisliga B gehen. Für diese Saison will sich Hillemacher aber nicht festlegen. Die Klasse sei neu zusammengesetzt und sicher nicht schwächer als die Kreisliga B voriges Jahr. „Das ist immer noch die zweitunterste Liga“, betont er. Daher will sich Hillemacher mit seiner Mannschaft in der Liga etablieren, sieht sein Team jedoch unter den ersten Sechs.

Ein Ziel hat er nach den turbuleten vergangenen Jahren, in denen die Rhenania von der Verbandsliga bis in die Kreisliga C durchgereicht wurde: „Wir wollen erstmal wieder in ruhigere Fahrwasser.“

Für die Rhenania steht das nächste Spiel am kommenden Sonntag an. Dann wird um 15 Uhr das Derby beim SV Nothberg angepfiffen.

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