Nach Feuer: 17 Personen klagen über Atembeschwerden

Von: af
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Bei einem Brand in Eschweiler erlitten am Mittwochabend 17 Bewohner des Hauses eine Rauchvergiftung. Foto: Ralf Roeger
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Bei einem Brand in Eschweiler erlitten am Mittwochabend 17 Bewohner des Hauses eine Rauchvergiftung. Foto: Ralf Roeger

Eschweiler. Glück im Unglück hatten am Mittwochabend die Bewohner eines Hauses an der Eisenbahnstraße. Gegen 21.22 Uhr wurde die Eschweiler Feuerwehr alarmiert. Der Grund: ein Küchenbrand im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses.

Nicht nur ein Löschzug der Hauptwache, sondern auch ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte machte sich sofort auf den Weg zur Einsatzstelle.

Auf einem Balkon im zweiten Obergeschoss, direkt über der Brandwohnung, befanden sich gleich mehrere Personen, die um Hilfe riefen. Ein Feuerwehrmann fuhr mit der Drehleiter zu ihnen hinauf. Da für die Personen zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand, blieben sie vorerst auf dem Balkon.

Da das Ehepaar und die beiden Kinder die brennende Wohnung verlassen und die Wohnungstüre offen gelassen hatten, zog dichter Rauch durch das gesamte Haus. Vermutlich hatte ein Kessel mit Fett Feuer gefangen, das dann auf die Küchenzeile übergegangen war.

Pulverlöscher im Einsatz

Das Feuer konnte von den Rettern jedoch schnell gelöscht werden. Da allerdings 17 Personen aus dem Haus über Atembeschwerden klagten, forderten die Einsatzkräfte vor Ort weitere Verstärkung aus Dürwiß, Bohl und Röhe an.

Es waren fünf Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort. Alle 17 Personen wurden untersucht. Vier von ihnen hätten ins Krankenhaus gesollt, verweigerten jedoch, dorthin gebracht zu werden. Nachdem die Feuerwehrmänner das Haus mit Überdruckbelüftung von dem Rauch befreit hatten, konnten alle Bewohner wieder in das Haus zurück.

Die brennende Wohnung selbst ist derzeit jedoch unbewohnbar. Die Küche wird ausgetauscht und die Wohnung einer Komplettreinigung unterzogen werden müssen. Über die Höhe des Schadens konnte am Donnerstag auf Nachfrage unserer Zeitung noch keine Angabe gemacht werden. Es waren 55 Retter vor Ort. Ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet.

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